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Ulrike Alex plant ein „Team Hügelsheim“

56-jährige Hörfunk-Journalistin bewirbt sich um das Bürgermeisteramt in Hügelsheim

Nach Kerstin Cee und Dauerkandidat Samuel Speitelsbach hat sich auch die 56-jährige Ulrike Alex um das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Hügelsheim beworben. Alex ist Hörfunk-Journalistin und seit 2019 für die Grünen Mitglied des Gemeinderates in Sinzheim.

Neue Perspektiven: Am 14. März nächsten Jahres soll entschieden werden, wer künftig an der Spitze des Hügelsheimer Rathauses steht. Foto: Hans-Jürgen Collet

Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist am kommenden Montag hat sich eine weitere Kandidatin für die Hügelsheimer Bürgermeisterwahl am 14. März in Position gebracht: Die 56-jährige Ulrike Alex will im Rathaus die Nachfolge des ausscheidenden Reiner Dehmelt übernehmen.

Alex ist politische Journalistin beim SWR und seit 2019 für die Grünen Mitglied des Gemeinderates sowie zweite Bürgermeister-Stellvertreterin in Sinzheim.

Hügelsheim hat die richtige Größe, um dort viele Ideen umsetzen zu können.
Ulrike Alex, Bürgermeisterkandidatin

„Ich habe viel Spaß an der Arbeit im Gemeinderat gefunden und glaube, dass Hügelsheim mit seinen 5.000 Einwohnern die richtige Größe besitzt, um viele Ideen umsetzen zu können“, sagt sie.

Im Sommer vergangenen Jahres sei sie auf die bevorstehende Bürgermeisterwahl angesprochen worden. Da es viele Gemeinsamkeiten etwa im Bereich der Forstwirtschaft und des Flächennutzungsplans gebe, sei ihr die Gemeinde schon vertraut.

Anwärterin auf den Chefsessel im Rathaus: Ulrike Alex will in Hügelsheim Bürgermeisterin werden. Foto: Andreas M. Räsch

Bei vielen Gesprächen in den vergangenen Wochen habe sie noch deutlicher erkannt, über welches Potenzial die Gemeinde verfüge. Zudem gewann sie den Eindruck, dass die Hügelsheimer gut miteinander vernetzt sind: „Das hat mich beeindruckt.“

Anerkennung für gelungene Integration der Neubürger

Die Integration der neuen Bürger nach dem Abzug der Kanadier sei auch aufgrund der geleisteten Sozialarbeit im Ort sehr gut gelungen, sagt Alex, die dabei nicht zuletzt auch die wichtige Funktion der Vereine in Hügelsheim hervorhebt. „Es gibt hier gute Voraussetzungen, um etwas zu bewegen“, ist sie mit Blick auf die Offenheit der Einwohner überzeugt.

Und wo sieht sie ihre größten Stärken? „Ich bin kommunikativ und kann Leute zusammenbringen“, sagt sie und betont, wie wichtig es ihr ist, dass vorhandene Kompetenzen wirkungsvoll eingesetzt werden.

Entsprechende Ideen sollten dabei keineswegs nur von Seiten des Bürgermeisters kommen. Nach ihren Vorstellungen dürften die Bürger im Rathaus nicht nur als Kunden gesehen werden, sondern „zum Team Hügelsheim“ gehören. Konkret: „Ich will im Rathaus hinhören, um ihre Ideen aufzugreifen und Lösungen auf den Weg zu bringen.“

Den Begriff der Teamplayerin mag Alex deshalb besonders, wenngleich sie weiß, dass sie am Ende doch Verantwortung übernehmen muss, wenn eine Entscheidung getroffen wird: „Aber es geht darum, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen“.

Ihr Wunsch, nach ihrer Zeit als Journalistin nun gleichsam die Seiten zu wechseln, begründet Alex mit dem Erstarken der rechten Tendenzen und der Möglichkeit, in einem öffentlichen Amt selbst etwas politisch zu bewegen.

Nicht nur der Bürgermeister soll Ideen entwickeln

Zu den gewichtigsten Themen zählt sie die „längst überfällige Verkehrsentlastung“ Hügelsheims. Hier müssten nun nochmals alle Alternativen auf den Tisch: „Es muss ein transparentes Verfahren geben, das alle miteinbezieht“, erklärt Alex, die aber zugleich mahnt, dass „es nicht mehr zu lange dauern darf, bis hier eine Entscheidung fällt.“

In Sachen PFC denkt sie etwa an deutschlandweite Kooperationen mit betroffenen Kommunen, um Synergieeffekte im Umgang mit dem Problem zu schaffen. Die aktuellen PFC-Werte müssten dabei stets auf der Homepage der Gemeinde für jedermann abrufbar sein, unterstreicht die Bürgermeisterkandidatin.

Trotz Corona will sich Alex im Wahlkampf nicht nur online und telefonisch präsentieren: „Ich werde an verschiedenen Ecken im Ort Stehtische aufstellen und dort mit Maske und unter Beachtung der Abstandsregeln präsent sein. Jeder kann dann selbst entscheiden, ob er mich nur sehen oder auch mit mir sprechen will.“

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