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Anbindung des Baden-Airparks

Anbindung des Baden-Airparks: Runder Tisch kommt

Nachdem im Frühjahr 2020 die geplante Ostanbindung des Baden-Airparks aus Naturschutzgründen gekippt wurde, kommt nun langsam wieder Bewegung in das gut 25 Jahre alte Thema: Land und Landkreis haben sich auf den geforderten runden Tisch geeinigt.

Lärm als Streitthema: Vor allem Hügelsheim ist von dem Fluglärm am Baden-Airpark betroffen. Deswegen soll es jetzt einen runden Tisch mit einer Gesprächsrunde geben. Foto: Hans-Jürgen Collet

Der runde Tisch zum Thema Airpark-Anbindung wird konkreter. Wie das Verkehrsministerium und der Landkreis Rastatt am Freitagabend mitteilten, haben sich Ministerialdirektor Uwe Lahl und Landrat Toni Huber bereits am Donnerstag auf die Modalitäten und Verantwortlichkeiten geeinigt.

Die Ostanbindung des Airparks an die A5 war im Frühjahr 2020 vom Regierungspräsidium gekippt worden. Grund waren Vorgaben des Habitat- und Artenschutzrechts, die einer Genehmigung im Weg standen. Nach dieser Entscheidung war der Ruf nach einem entsprechenden Gesprächsformat laut geworden.

Vor allem die vom Verkehrslärm besonders betroffenen Kommunen Hügelsheim und der Bühler Stadtteil Weitenung hatten einen runden Tisch gefordert. An ihm sollten die wesentlichen Akteure aus der Region zusammenkommen, um nach eine tragfähigen Lösung des jahrzehntealten Problems zu suchen.

„Es ist der richtige Weg, dass frühzeitig alle Akteure an einen Tisch gebracht werden“, wird Landrat Huber in der Mitteilung zitiert. „Ich bin mir sicher, dass für die Entlastung der Kommunen eine verkehrsmittelübergreifende Lösung gefunden wird, insbesondere für die Gemeinde Hügelsheim.“

Auftakt in „naher Zukunft“

Auch Ministerialdirektor Lahl zeigt sich demnach zufrieden: „Alle wesentlichen Akteure bereits im Vorfeld der Planung ohne Denkverbote an einen Tisch zu holen, legt die Grundlage für eine zielgerichtete und zeiteffiziente Planung.“ Er freue sich besonders, dass man sich darauf verständigt habe, den Prozess auch in den Mobilitätspakt Rastatt einzubringen.

Der Auftakt soll „in naher Zukunft“ erfolgen, heißt es in der Mitteilung. Wer genau die „wesentlichen Akteure“ sind, verraten Ministerium und Landkreis indes noch nicht.

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