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Berliner Beteiligung an badischer Bahn?

Berliner Rennbahn-Besitzer Schöningh erwägt Einstieg in Iffezheim

Gerhard Schöningh, Besitzer der Rennbahn Berlin-Hoppegarten, will sich möglicherweise an der Rennbahn Baden-Baden-Iffezheim beteiligen. Auf jeden Fall entwickelt er, unterstützt vom Kölner Dachverband, derzeit einen Ansatz für einen „rennbahnübergreifenden Betrieb“. Parallel dazu gibt es Bemühungen um eine regionale Lösung.

Aufgalopp oder Abgesang?: Das ist momentan die große Frage in Iffezheim. Wohin die Reise geht, steht noch in den Sternen. Die zukunftsfähige Lösung lässt auf sich warten. Foto: Ralf Joachim Kraft

Die deutschen Rennbahnen, die stark von Sponsoren, Mäzenen, Wetteinnahmen, Nenn- und Eintrittsgeldern abhängig sind, stehen nicht erst seit der Corona-Krise vor existenziellen Herausforderungen. Viele gingen in den vergangenen Jahren pleite, wurden wie die Iffezheimer Bahn kurz vor dem Aus noch gerettet oder stellten mittlerweile den Betrieb komplett ein. 2013 gab es noch 40 deutsche Galopprennbahnen, heute sind es nur noch 22.

Zum zweiten Mal nach 2009 steht auch Deutschlands wichtigste Galopprennbahn in Iffezheim vor einer ungewissen Zukunft, nachdem Veranstalter Baden Racing coronabedingt die Reißleine gezogen und den Pachtvertrag mit der Gemeinde zum Jahresende gekündigt hat.

Doch es gibt Lichter am Horizont. „Denn aktuell bemüht sich ein Team unter der Leitung des Rennbahnbesitzers Gerhard Schöningh, unterstützt von unserem Dachverband Deutscher Galopp, darum, einen Ansatzpunkt für einen rennbahnübergreifenden Betrieb zu entwickeln. Daran arbeiten die Kollegen mit Hochdruck“, berichtet der Geschäftsführer des Kölner Dachverbandes, Jan Pommer, auf Anfrage dieser Redaktion und bestätigt damit, dass sich Schöningh (59), zugleich frisch gebackener Vizepräsident des Dachverbandes, eine Beteiligung an der Iffezheimer Rennbahn vorstellen kann.

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