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Viele Wettschalter beim Galopprennsport geschlossen

Das Internet hält in Corona-Zeiten das Iffezheimer Wettgeschäft am Laufen

Die Große Woche in Iffezheim findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 500 Gäste sind an jedem Tag zugelassen, Aktive, Rennstallbesitzer und Funktionäre eingerechnet. Das Internet sorgt dafür, dass Baden Racing finanziell mit einem blauen Auge davonkommt.

Ganz nah dran am Geschehen: Wo man sich sonst mit 15.000 Menschen den Platz teilen muss, waren am Samstag nur 500 Personen auf der Galopprennbahn in Iffezheim zugelassen. Die Große Woche läuft noch bis Sonntag unter Corona-Bedingungen. Foto: Frank Löhnig

Führring, Tribüne, Siegerehrung – das ist der Dreiklang eines Besuchs auf der Rennbahn in Iffezheim. Zehnmal war das Ritual am Samstag zu durchlaufen, zehnmal Einschätzung der Pferde samt Fachsimpelei mit sehen und gesehen werden, gelassene Miene zum Start des Rennens, anfeuernde Rufe auf den letzten 200 Metern, und dann bewundernde Blicke für den Sieger.

Allein, die Wettschalter bleiben links liegen. Die meisten sind ohnedies geschlossen, an den wenigen offenen herrscht gepflegte Langeweile, die man natürlich nicht zur Schau stellt. Der finanzielle Motor das Galopprennsports stottert. Corona hat schuld.

Rennen werden live in die ganze Welt gestreamt

Die Große Woche auf der Galopprennbahn in Iffezheim, nicht ganz das Geisterrennen dieses Frühjahrs, aber fast. 500 Menschen dürfen auf den Platz, die meisten Karten gehen an die Vertreter der Rennställe, Offizielle und Journalisten. Das Wetten findet im Internet statt, die Rennen werden live in alle Welt gestreamt. Das sorgt für das Geld, das den nicht ganz billigen Rennbetrieb am Laufen hält, aber es ist eine Notlösung.

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