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67 Wohnungen entstehen

In der Baldenau in Rastatt schließt sich eine Lücke

Mit dem Bau eines Ensembles von vier Gebäuden wird das Wohnquartier in der Baldenau weitgehend fertiggestellt. Wie die LBBW Immobilien mitteilt, entsteht die Anlage „Hofgarten am Auenwald“ mit 67 Wohnungen und 94 Stellplätzen.

So soll es aussehen: Wasser wird in der Baldenau eine große Rolle spielen. Foto: Grafik: Joachim Eble Architekten/Atelier Dreisteitl

Es werden Häuser mit drei und vier Geschossen sein, die sich um einen Innenhof gruppieren. Das Gelände habe man an die ZBI Fondsmanagement in Erlangen verkauft, so die Mitteilung weiter. Die ZBI-Gruppe verwaltet nach eigenen Angaben insgesamt rund 57 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Projekt bis 2021

Die Wohnungen sind auf allen Ebenen barrierefrei erreichbar und werden vermietet. Fertig soll das Projekt im Jahr 2021 sein. Gebaut werde die Anlage auf einem Gelände von 5730 Quadratmetern nach dem KfW 55 Effizienzhaus-Standard. Es gebe außerdem einen Glasfaseranschluss. Beheizt werden die Wohnungen über das Nahwärmenetz der Stadtwerke Rastatt, das Blockheizkraftwerk ist in der Handelslehranstalt.

So sieht es derzeit aus: Einige Gebäude sind auf dem ehemaligen Areal der Sparkassenakademie bereits fertig, an anderen wird noch gebaut. Foto: Vetter

Mit dem neuen Ensemble wird die Bebauung des ehemaligen Geländes der Sparkassenakademie nach rund sieben Jahren Bauzeit weitgehend abgeschlossen sein. Nachdem die Akademie aufgegeben wurde, beschloss der Gemeinderat eine naturnahe Wohnbebauung. Im Jahr 2014 wurde der aus einem Hauptgebäude und mehreren Nebenbauten bestehende Komplex abgerissen. Im Jahr 2015 wurden die ersten Häuser gebaut – neben den Stadtvillen entstanden auch Reihenhäuser und Einfamilienhäuser.

Baldenau mit naturnahem Charakter

Die LBBW Immobilien versprach unter dem Titel „Wohnen am Auenwald“ viel Grün und viel Wasser. Derzeit präsentiert sich das Gebiet noch als Mischung aus fertigen Häusern und Baustellen – der naturnahe Charakter kann freilich erst dann vollständig entstehen, wenn die letzten Baugruben zugeschüttet sind.

Unterdessen sorgt die jahrelange Bauphase unter den Anwohnern am Rödernweg und im Brufert für einigen Unmut – zumal das Gebiet ohnehin während der Tunnelsperrungen als Umleitungsstrecke für Laster herhalten muss.

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