Skip to main content

Thorsten Wettcke

Karlsruher erreicht Millionen-Publikum: Tatort-Drehbuch im Alleingang

Thorsten Wettcke ist gewissermaßen Garant für viele Millionen Einschaltquoten im Fernsehen. Nach seinem Versuch als Regisseur zu wirken, hatte sich der ehemalige Absolvent des Tulla-Gymnasiums in Rastatt dem Verfassen von Drehbüchern gewidmet. Nun hat der gebürtige Karlsruher erstmals ein Tatort-Drehbuch im Alleingang verfasst.

Das Drehbuch zum ARD-Tatort „Lakritz“, der am 3. November, 20.15 Uhr, im Ersten gesendet wird, stammt aus der Feder des Karlsruhers Thorsten Wettcke. Foto: Archivfoto: Wollenschneider

Thorsten Wettcke ist gewissermaßen Garant für viele Millionen Einschaltquoten im Fernsehen. Nach seinem Versuch als Regisseur zu wirken, hatte sich der ehemalige Absolvent des Tulla-Gymnasiums in Rastatt dem Verfassen von Drehbüchern gewidmet. Nun hat der gebürtige Karlsruher erstmals ein Tatort-Drehbuch im Alleingang verfasst.

Von unserem Mitarbeiter Rainer Wollenschneider

Abgesehen von den aktuellen Erfolgen hat Wettcke mit seinem Co-Autor Christoph Silber schon mehrere Auszeichnungen erhalten. 2009 gewannen sie den Adolf-Grimme-Publikumspreis, 2012 Österreichs höchste Filmauszeichnung, die „Goldene Romy“ und als Krönung für „Das Wunder von Kärnten“, den Emmy als bester nicht-amerikanischer Fernsehfilm weltweit.

Was dann gerade in den vergangenen Jahren folgte, waren Drehbuchaufträge in Hülle und Fülle. „Beim Besuch bei Thorsten in Berlin staunte ich, was er beim Schreiben alles leistet“, berichtet der in Rastatt wohnende Vater Helmut Wettcke. Unter anderem nach der ZDF-Reihe „Rosa Roth“ und dem Drehbuch für den Historienroman „Die Hebamme“ mit Josephine Preuss kam der Erfolg mit der TV-Reihe „Die Toten vom Bodensee“ mit zwei Basisfolgen.

Er erreicht Einschaltquoten von bis zu 7,5 Millionen Zuschauern

Dabei erreichte das Drehbuch von Wettcke und Silber 2015 mit „Familiengeheimnisse“ eine Einschaltquote von 7,5 Millionen Zuschauern. Was den Drehbuchautor Thorsten Wettcke aber zudem beflügelte, war sein Wirken und die Erfolge bei seiner Münster-„Tatorte“, zunächst noch gemeinsam mit Christoph Silber.

Beliebte Rollen im Münchner Tatort sind Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (links) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne. Foto: Thissen/dpa

Nach „Schwanensee“ (2015), so die Kritiker, seien es „ausgezeichnete Beispiele für todernste Krimikomödien“ geworden, wie „Zwischen den Ohren“ und 2017 „Gott ist auch nur ein Mensch“. Nun können sich die TV-Zuschauer davon ein Bild machen, wie das Ergebnis eines neuen „Tatorts“ ausfällt, den Thorsten Wettcke nun ohne seinen in den USA lebenden ehemaligen Partner Silber verfasst hat.

Erstmals verfasste er ein Tatort-Drehbuch im Alleingang

„Lakritz“ ist der Münster-Tatort mit den Schauspielern Axel Prahl und Jan Josef Liefers betitelt. Eine erste Vorabkritik für den „Tatort“, der am 3. November um 20.15 Uhr im Ersten gesendet wird, lobt die Drehbucharbeit Wettckes in den höchsten Tönen. Dabei sorge er „rechts und links von der Handlung für amüsante Details“.

Gelungen seien auch „die präzise gespielten Slapstickeinlagen“ im Dreieck der bekannten Schauspieler Liefers, Prahl und Christine Urspruch. Die geschickte Montage des Thorsten Wettcke zwischen kriminalistischem Ernst und satirischen Einschüben muss es sein, dass der Drehbuchautor immer wieder Aufträge für zündende TV-Drehbücher bekommt.

nach oben Zurück zum Seitenanfang