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Nachfolger für Toni Huber

Karsten Mußler will Landrat in Rastatt werden

Der erste Kandidat wagt sich aus der Deckung: Karsten Mußler (Freie Wähler) will Landrat des Landkreises Rastatt werden. Der Bürgermeister von Kuppenheim hat seine Bewerbung am Freitagvormittag bekanntgeben.

Karsten Mußler (Freie Wähler) will Landrat des Landkreises Rastatt werden. Foto: Ralf J. Kraft

Karsten Mußler (Freie Wähler) will Landrat des Landkreises Rastatt werden. Der Bürgermeister von Kuppenheim gab seine Bewerbung am Freitagvormittag via Pressemitteilung bekannt. Nach dem unerwarteten Tod von Toni Huber sei es enorm wichtig, „ohne große Einarbeitungszeit den Landkreis zu führen und die vor uns stehenden schwierigen Aufgaben zügig anzugehen“.

Mußler sitzt im Kreistag der Fraktion der Freien Wähler vor, die mit 13 Mitgliedern nach der CDU die zweitgrößte Gruppe in dem Gremium bildet. Die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Oberbürgermeister Hubert Schnurr und Bürgermeister Rolf Spiegelhalder werden in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Die Fraktion der Freien Wähler steht geschlossen hinter ihrem langjährigen Fraktionsvorsitzenden.“

Wahlen finden am 12. Oktober statt

Darüber hinaus gibt Mußler bekannt, sich die Unterstützung der Fraktion FDP/FuR gesichert zu haben. Die Fraktion ist mit vier Mitgliedern im Kreitag vertreten.

Lutz Jäckel (FDP) und Simone Walker (FuR) begründen das mit den Worten: „Karsten Mußler ist bestens kommunalpolitisch und auf Landesebene vernetzt. Darüber hinaus steht Karsten Mußler für Bürgernähe und Verlässlichkeit.“

Will Landrat werden: Karsten Mußler, Bürgermeister von Kuppenheim und Vorsitzender der FW-Fraktion im Kreistag Foto: Stadt Kuppenheim

In den kommenden Wochen will Mußler das Gespräch mit den Mitgliedern des Kreistages suchen und um weitere Unterstützung werben. Die stärkste Fraktion in dem Gremium ist die CDU mit 18 Sitzen, Grüne und SPD kommen jeweils auf zehn. Die AfD stellt fünf Kreisräte, die Linke einen.

Der Kreistag wählt den neuen Landrat am 12. Oktober. Die Stelle wird am 6. August ausgeschrieben. Gesucht wird ein Nachfolger von Toni Huber (CDU), der Ende Mai nach längerer Krankheit verstorben war. Huber hatte das Amt 2019 angetreten.

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