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Population sinkt seit 2013 stetig

Noch nie waren so wenige Saatkrähen in Rastatt wie 2020

Fast überall, wo sich Saatkrähen in der Nähe des Menschen ansiedeln, entstehen Konflikte. Auch in Rastatt war das mal so. Doch seit 2013 geht die Population stetig zurück. Mancher kann sich gar nicht mehr an Probleme mit dem Rabenvogel erinnern.

Ein Nest am anderen: Noch Ende April 2019 war in der Oberwaldstraße das Gekrächze groß. Doch so wenige Saatkrähennester wie 2020 gab es noch nie. Foto: Hans-Jürgen Collet

Die einen mögen sie, weil sie unheimlich schlau ist. Die anderen nennen sie Totenvogel und Unglücksboten, betrachten sie eher argwöhnisch und möchten sie möglichst schnell wieder loswerden, weil sie vor allem in der Brutzeit ab Mitte März bis Ende April ziemlich gut hörbar ist und jede Menge Dreck hinterlässt. Die Rede ist von der Saatkrähe, dem Vogel des Jahres 1986.

Fast überall dort, wo sich dieser per Gesetz geschützte Rabenvogel in der Nähe menschlicher Behausungen angesiedelt hat, in Bäumen brütet, Parks oder Spielplätze bevölkert, sind Konflikte vorprogrammiert. In Rastatt scheint die Krähe aber weitgehend ausgeflogen zu sein. Von einer Lärmbelästigung oder übermäßigen Verschmutzung durch Kot kann bei einem aktuellen Besuch der Rastatter Krähen-Hotspots nicht die Rede sein.

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