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Bündnis kämpft für Wiedereröffnung

Kreißsaal in Rastatt bleibt dicht: Die Sorge vor der schleichenden Schließung wächst

Um Betten für Covid-Patienten vorzuhalten, hat das Klinikum Mittelbaden die Entbindungsstation in Rastatt geschlossen. Bis zum Jahresende 2021 wird dort kein Kind geboren werden. Dagegen will ein Zusammenschluss vorgehen.

Zärtliche Momente wie diese können frisch gebackene Eltern derzeit in Rastatt nicht erleben. Der Kreißsaal bleibt weiter geschlossen. Foto: Daniel Karmann/dpa (Symbolfoto)

Nathalie Heinzelmann ist frustriert. Grund ist die Meldung in den BNN, dass das Klinikum Mittelbaden die Entbindungsstation in Rastatt trotz sinkender Inzidenzwerte nicht wieder öffnen will.

„Es ärgert mich, dass seit Jahren immer mehr Kreißsäle geschlossen werden. Und, dass Corona vorgeschoben wird.“ Heinzelmann gehört einem Zusammenschluss von Eltern, Hebammen, Politikern der SPD und Linken und dem Verein Motherhood an, der sich seit gut einem Jahr dafür einsetzt, dass im Rastatter Klinikum wieder Kinder auf die Welt kommen können.

Bisher sind die Bemühungen allerdings ohne Erfolg geblieben: Im Herbst gab es im Vorfeld einer Kreistagssitzung eine Kundgebung vor der Badner Halle – im Gremium selbst wurde das Thema allerdings nicht diskutiert, zumindest nicht öffentlich.

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