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Strengere Regeln für Treffen

Corona-Inzidenz steigt: Im Landkreis Rastatt drohen wieder schärfere Maßnahmen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rastatt steigt. Seit drei Tagen liegt sie über der Grenze von zehn. Damit drohen wieder schärfere Corona-Maßnahmen. Sie könnten schon ab Montag gelten.

Ausnahme: Der Einzelhandel wäre von den verschärften Maßnahmen nicht betroffen. Foto: Holger Siebnich

Es drohen wieder Verschärfungen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Rastatt liegt seit Mittwoch über zehn. Am Freitagnachmittag meldete das Landesgesundheitsamt einen Wert von 12,5.

Bleibt es auch am Samstag und Sonntag dabei, rutscht der Landkreis nach der Corona-Verordnung des Landes hoch in die Inzidenzstufe 2. Das bedeutet unter anderem, dass private Treffen wieder stärker reglementiert werden.

Der Landkreis hatte sich am 30. Juni maximal locker gemacht. Zuvor lag die 7-Tage-Inzidenz stabil unter zehn. Damit rutschte der Kreis in die Inzidenzstufe 1.

Seitdem sind Treffen von maximal 25 Personen erlaubt, egal aus wie vielen Haushalten sie stammen. Handelt es sich um eine private Feier wie zum Beispiel eine Hochzeit, dürfen sogar 300 Teilnehmer zusammenkommen.

Keine Verschärfung der Corona-Maßnahmen für Einzelhandel und Gastronomie in Rastatt

Das könnte sich ab Montag wieder ändern. Liegt die Inzidenz auch am Samstag und Sonntag über zehn, veröffentlicht das Landratsamt noch am Wochenende eine Bekanntmachung.

Ab Montag dürften sich dann nur noch 15 Personen aus vier Haushalten treffen. Die Anzahl erlaubter Gäste bei Feiern schrumpft auf 200.

Bei öffentlichen Veranstaltungen wären im Freien nur noch 750 statt aktuell 1.500 zugelassen. In geschlossenen Räumen halbiert sich die Zahl von 500 auf 250.

Keine Verschärfungen gibt es für den Einzelhandel und die Gastronomie. Wieder schließen müssten Discos. Der einzige Club in Rastatt, der Freiraum, hatte bislang aber ohnehin auf eine Wiedereröffnung verzichtet.

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