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Kollegen nicht als Kontaktpersonen nennen?

40 Corona-Fälle innerhalb eines Monats im Rastatter Benz-Werk – Mitarbeiter erhebt Vorwürfe

Das Landratsamt Rastatt hat innerhalb eines Monats 40 Corona-Fälle im Daimler-Werk in Rastatt registriert. Ein Mitarbeiter erhebt Vorwürfe gegen den Konzern. Am Band könnten keine Abstände eingehalten werden. Ein Unternehmenssprecher verweist auf umfangreiche Schutzvorkehrungen.

Eindrücke aus der Produktion in Rastatt vor der Pandemie: Am Band stehen die Beschäftigten teilweise eng zusammen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Im Rastatter Daimler-Werk hat es mehrere Corona-Fälle gegeben. Ein betroffener Mitarbeiter spricht von einem „Hotspot“ und wirft dem Konzern Missmanagement vor. Ein Unternehmenssprecher hält sich mit Angaben zurück. Das Landratsamt Rastatt hat Kenntnis von 40 Infektionen innerhalb eines Monats.

Eigentlich arbeitet Michael M. in einer der Hallen, in der die Kompaktwagen der Marke Mercedes-Benz gefertigt werden. Doch zur Zeit sitzt er zuhause. M. hat Corona: „Ich kann mich nur auf der Arbeit angesteckt haben“, sagt er.

Aus seiner Sicht handelt die Werksleitung „inkompetent“. Offen aussprechen will er solche Vorwürfe nur unter dem Schutzmantel der Anonymität.

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