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Mit Näh-Anleitung

Wie ein Horrortrip nach Antwerpen Freundinnen aus Rastatt zum Masken-Nähen brachte

Es sollte eine schöne Städtereise nach Antwerpen werden – doch heraus kam ein Horrortrip in ein Corona-Land. Schwer beeindruckt von den Erlebnissen kehren mehrere Rastatterinnen von der Reise zurück und widmen sich seitdem voller Leidenschaft dem Masken-Nähen.

In ihrem Metier: Angela Weiß hat Spaß am Maskennähen. Solange das so bleibt und sie neue Stoffe findet, wird sie damit nicht aufhören. Foto: Swantje Huse

Das Thema „Masken“ hatte Angela Weiß schon ziemlich früh auf dem Schirm. Als sich die Menschen hierzulande gerade an den Gedanken an den ersten Lockdown gewöhnen mussten, war für die Ottersdorferin schon klar: „Wir brauchen Masken.“ Doch sie wollte nicht irgendwelche Masken, sondern welche, die angenehm zu tragen sind und dazu noch gut aussehen.

Also setzt sie sich Mitte März an ihre Nähmaschine und fängt an, Masken zu nähen. „Ich habe mir im Internet ein Schnittmuster besorgt und einen alten Ikea-Stoff geschnappt, und los ging es.“ Das Ergebnis ist eine Maske, auf der ein großer Löwenzahn prangt. Inzwischen hat sie etwa 160 Masken genäht – und nicht eine einzige gekauft. „Das ist schon ein kleines bisschen eine Sucht.“

Alles fing an mit einem Shoppingtrip nach Antwerpen – der sich allerdings in Windeseile zu einem Horrortrip entwickelte. Mit fünf Freundinnen fährt Weiß Mitte März mit dem Zug in die belgische Stadt. Als sie losfahren, ist Corona zwar schon ein Thema, aber es wirkt noch weit weg. „Eigentlich wollten wir vier Tage bleiben, doch die Situation hat sich von Tag zu Tag verschärft“, erinnert sich Weiß.

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