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Neue Produktionsaufteilung der Werke

Mercedes will in Rastatt Modelle einer neuen Baureihe produzieren

Das angebliche Aus der im Werk Rastatt produzierten A- und B-Klasse hat bei Mercedes-Benz für Unruhe gesorgt. Jetzt legt der Konzern seine weltweite Produktionsaufteilung für „electric only“-Strategie vor. Auch die Rolle von Rastatt wird neu definiert.

Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Produktion und Supply Chain und Ergun Lümali, stellv. AR-Vorsitzender und GBR-Vorsitzender der Mercedes-Benz Group AG // Jörg Burzer, Member of the Board of Management of Mercedes-Benz Group AG, Production and Supply Chain and Ergun Lümali, Deputy. Chairman of the Supervisory Board and CHAIRMAN of the GBR of Mercedes-Benz Group AG:
Einig über die künftige Produktionsaufteilung: Jörg Burzer, Produktionsvorstand von Mercedes-Benz (rechts), und Ergun Lümali, Gesamtbetriebsrats-Vorsitzender der Mercedes-Benz Group AG Foto: Mercedes-Benz Group

Nach dem Wirbel um seine künftige Modellpolitik hat der Autobauer Mercedes-Benz am Mittwoch die Produktionsaufteilung seiner Werke für die rein elektrische Ausrichtung in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts bekannt gegeben.

Das Werk in Rastatt mit derzeit rund 6.500 Beschäftigten wird dabei wie erwartet Fahrzeuge im neu definierten „Entry Luxury“-Bereich auf Basis der sogenannten MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture) in Europa produzieren. Ab 2024 sollen im Werk Rastatt wie auch im ungarischen Werk Kecskemét diese neuen Modelle vom Band laufen.

„Unser Werk ist auch in Zukunft wichtiger Teil des weltweiten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz“, erklärte der Rastatter Standortverantwortliche Marco Zwick. Auch der Rastatter Betriebsratsvorsitzende Murat Sür äußerte sich zuversichtlich. Nach intensiven Verhandlungen sei es gelungen, neue Modelle auf Basis der MMA-Plattform nach Rastatt zu holen.

„Mit der neuen Produktionsordnung bleibt der Standort Rastatt zukunftsfähig. In diesen herausfordernden Zeiten ein ganz wichtiges Signal für unsere Belegschaft“, sagte er. „Damit sichern wir die Beschäftigung am Standort, aber auch die unserer Zulieferer und stärken die komplette Region.“

Reduktion der Karosserievarianten von sieben auf vier

Im „Entry Luxury“-Bereich wird Mercedes-Benz wie angekündigt die Zahl der Karosserievarianten von sieben auf vier reduzieren und „gleichzeitig die technologische Substanz der Produkte erheblich aufwerten“.

Bislang galt Rastatt als Leitwerk für Kompaktwagen. Modelle wie die A- oder B-Klasse, die dort bislang produziert werden, gelten in der Konzernführung jedoch nicht mehr als vereinbar mit der neuen Luxus-Strategie.

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