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Gemeinde fordert Kompromisslösung

Muggensturm lehnt Pläne für Ausbau der A5-Anschlussstelle Rastatt-Nord ab

Der Autobahnanschluss Rastatt-Nord ist notorisch überlastet. Die Ausbaupläne liegen in der Schublade. Die Gemeinde Muggensturm sieht sich durch das Projekt benachteiligt und droht mit einem jahrelangen Rechtsstreit.

Abzweig ohne Zukunft? Wenn es nach dem Regierungspräsidium geht, soll die K3728 zurückgebaut werden. Foto: Holger Siebnich

Ursula Schuon wohnt schon immer mittendrin. Seit 70 Jahren lebt sie in Muggensturm im Eckhaus zwischen Rastatter Straße und Hauptstraße. Es ist eine der verkehrsreichsten Stellen des Orts. Ausgemacht hat ihr das selten etwas. „Ich liebe mein Eck. Ich mag den Betrieb“, sagt sie. Doch seit Kurzem ist es selbst ihr zu viel geworden. Und sie fürchtet, dass es in Zukunft noch viel schlimmer werden könnte. Das liegt am geplanten Ausbau der A5-Anschlussstelle Rastatt-Nord.

Auch die Verantwortlichen im Rathaus fürchten, dass die aktuelle Planung zu Lasten Muggensturms gehen könnte. Bürgermeister Dietmar Späth will gegen das Großprojekt notfalls vor Gericht ziehen. Ein Rechtsstreit könnte den Ausbau um viele Jahre verzögern. Diese Aussicht sorgt in Rastatt und auch bei tausenden Pendlern für Verdruss. Die Muggensturmer müssen deswegen viel Kritik einstecken. Aber klein beigeben ist für sie keine Option.

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