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Veronika Laukart im Wahlkampf

Bürgermeister-Bewerberin für Muggensturm wehrt sich gegen Facebook-Posting

Einen Facebook-Wahlkampf will Veronika Laukart bewusst nicht führen. Und dennoch gab es für sie einige Fallstricke in den sozialen Netzwerken zu überwinden.

Veronika Laukart ist Bürgermeisterkandidatin in Muggensturm.
Veronika Laukart ist Bürgermeisterkandidatin in Muggensturm. Foto: Frank Vetter

Der Grund: In einer Muggensturmer Facebook-Gruppe wurde ihr am Wochenende vorgeworfen, zusammen mit einigen Helfern in Oberweier Wahlprospekte verteilt zu haben: „Frau Laukart weiß wohl nicht, dass das Dorf nicht zu Muggensturm gehört, sondern zu Gaggenau“, warf die Verfasserin des Postings der Kandidatin vor.

Laukart reagierte prompt: „Durch meine Tätigkeit im Kreistag weiß ich sehr genau, wo die Gemarkungsgrenzen der einzelnen Kommunen verlaufen. Gerne würde ich mit den Personen aus Oberweier sprechen, die mich dort angeblich gesehen oder sogar angesprochen haben. Bei allen Sympathien oder auch nicht, es sollte schon fair bleiben“, schreibt sie als Reaktion.

Das Posting hat mich schon geärgert.
Veronika Laukart, Bürgermeister-Bewerberin

Es sei verständlich, dass es immer Menschen gebe, die neidisch sind oder Antipathien hegten, sagte sie im Gespräch mit dieser Zeitung: „Aber das Posting hat mich am Sonntagabend schon geärgert. Ich war noch nie in Oberweier und habe auch keine Wahlkampfhelfer. Meine Flyer verteile ich alle selbst“, sagte sie.

Sie habe nicht vor, gegen die Verfasserin des Postings in irgendeiner Form vorzugehen: „Aber unterhalten würde ich mich schon gern mit ihr, was ihre Beweggründe sind, sie darf sich gerne melden.“

Inzwischen sehe sie es gelassen: „Wenn sich jemand die Mühe macht, so was zu posten, muss er meine Chancen, Bürgermeisterin zu werden, ja als ganz gut einschätzen.“

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