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Cuppamare in Kuppenheim und See in Muggensturm

Nun öffnen auch die letzten Freibäder im Raum Rastatt

Die Corona-Infektionszahlen sinken, die Temperaturen steigen. Passend dazu haben jetzt auch die letzten beiden noch geschlossenen Freibäder im Raum Rastatt angekündigt, ihren Betrieb aufzunehmen.

In Wartestellung: Der Gemeinderat Muggensturm hat den Weg freigemacht für die Öffnung des Badesees. Der Betrieb soll in der kommenden Woche starten. Foto: Hans-Jürgen Collet

Nachdem die Freibäder in Rastatt und Durmersheim bereits geöffnet haben, ziehen jetzt weitere Kommunen nach. Der Gemeinderat Muggensturm gab am Montagabend grünes Licht für den Betrieb des Badesees unter Pandemiebedingungen. Los geht es voraussichtlich Ende kommender Woche. Das Cuppamare in Kuppenheim startet am Samstag, 12. Juni, in die Saison.

„Ich gehe davon aus, dass der Betrieb aussieht wie im vergangenen Jahr“, sagt Muggensturms Bürgermeister Dietmar Späth (FW). Die Liegefläche des Sees ist 6.000 Quadratmeter groß. Auf Grundlage der aktuellen Corona-Verordnung ergibt sich daraus eine maximale Besucherzahl von 600. Wer rein möchte, muss sich vorher ein Online-Ticket kaufen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 20 Uhr.

Testpflicht könnte noch entfallen

Wer eine Eintrittskarte kauft und das Bad wieder verlässt, gibt seinen Platz allerdings nicht für einen anderen Gast frei. Einer entsprechenden Anregung aus dem Gemeinderat erteilte Hauptamtsleiter Claus Gerstner in der Sitzung am Montag eine Absage.

Neben technischen Hürden führte er einen rechtlichen Aspekt ins Feld. Die aktuelle Gebührenordnung sehe den Verkauf von Tageskarten für den Preis von drei Euro vor. „Tageskarte bedeutet Tageskarte“, sagte Gerstner. Sprich: Mit dem Ticket darf ein Besucher das Bad auch mehrmals verlassen und wieder betreten.

Während sich diese Abläufe mit dem Prozedere im vergangenen Jahr decken, gibt es zumindest nach derzeitigem Stand allerdings doch einen großen Unterschied. Besucher müssen einen tagesaktuellen, negativen Test vorweisen. Alternativ sind auch Nachweise über eine vollständige Impfung oder eine überstandene Infektion möglich.

Tageskarte bedeutet Tageskarte.
Claus Gerstner, Hauptamtsleiter

Die Bestimmungen könnten sich bis zur Eröffnung in der kommenden Woche allerdings schon wieder geändert haben. Sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis fünf Tage in Folge unter den Wert von 35, entfällt die Testpflicht. Bleibt es bei der aktuellen Entwicklung, träte die Erleichterung am Samstag, 12. Juni, in Kraft.

Unmittelbar davon profitieren könnte das Cuppamare, das die Stadt Kuppenheim an diesem Tag eröffnen möchte. Sieben Monate lang blieb das Hallenfreibad wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Jetzt geht es sowohl im Außenbereich als auch in der Sauna wieder los. Das Hallenbad bleibt für den öffentlichen Badebetrieb noch geschlossen und ist ab Montag, 21 Juni, Schwimmkursen, Vereinssport und dem Schulschwimmunterricht vorbehalten.

Im Cuppamare in Kuppenheim herrscht auf Wegen Maskenpflicht

Freibad und Sauna sind montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Während im Bad bis zu 1.000 Besucher Platz finden, ist das Kontingent in der Sauna mit maximal zehn Gästen übersichtlich. Die Stadtverwaltung weißt aber darauf hin, dass sich die zulässige Besucherzahl abhängig von der Inzidenz noch ändern kann. Das gilt allerdings auch in negativer Hinsicht. Steigen die Infektionszahlen wieder an, könne das Bad kurzfristig wieder geschlossen werden.

Zur Nachverfolgung von Infektionsketten müssen alle Badegäste sowohl in Muggensturm als auch Kuppenheim ihre persönlichen Daten hinterlegen. Das geht entweder über ein Formular oder über die Luca-App.

Um Ansteckungen zu vermeiden, gilt im Cuppamare eine Maskenpflicht auf allen Wegen. Ausgenommen sind die Nassbereiche, Liegewiesen und die Saunahütte. Für den Muggensturmer See genehmigte der Gemeinderat eine Badeordnung, die lediglich eine Empfehlung für das Tragen einer Maske ausspricht. Beide Kommunen weisen auf die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln hin.

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