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In Rastatt gehen Arbeitsplätze verloren

Mutterkonzern streicht Stellen: Jobs bei Getinge wackeln

Mit 1.300 Beschäftigten ist der Medizintechnikhersteller Getinge einer der größten Arbeitgeber Rastatts. Doch die Belegschaft könnte drastisch schrumpfen. Der schwedische Mutterkonzern will Kosten sparen. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft. Einen ersten Einschnitt gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

Vor dem Aus: Im sogenannten Customer Experience Center präsentiert Getinge bislang seine Produkte am Standort Rastatt. Bis Jahresende soll das Ausstellungszentrum nach Frankfurt umziehen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Die Karten liegen auf dem Tisch: Das Unternehmen Getinge hat dem Betriebsrat und der IG Metall seine Vorstellungen zur Umstrukturierung des Standorts Rastatt präsentiert. Gewerkschaftssekretär Martin Obst sagt: „Klar ist: Es wird einen Personalabbau geben.“ Als ersten Schritt kündigte der schwedische Konzern am Dienstag die Verlagerung des sogenannten Customer Experience Centers von Rastatt nach Frankfurt bis zum Jahresende an.

Dass das Ausstellungszentrum zur Disposition steht, hatte Getinge schon im Februar mitgeteilt. Es werde eine Verlagerung „an eine zentrale Lage und Verkehrsknotenpunkt“ geprüft, hieß es damals. Jetzt ist klar, was sich hinter dieser Beschreibung verbirgt: der Frankfurter Stadtbezirk Gateway Garden, der sich innerhalb des Flughafens befindet. Der neue Standort sei „sowohl für deutsche als auch für internationale Kunden gut erreichbar“, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Konzern will in Rastatt Kosten sparen

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