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Negative Kommentare im Netz

Nach Kindesmissbrauch in Wintersdorf: So geht es jetzt Erziehern aus Rastatt

Für sie ist es der schönste Beruf der Welt: Simon Merkel und Marek Hummel arbeiten als Erzieher in einer Rastatter Kindertagesstätte. Nach dem Missbrauchsfall in Wintersdorf finden manche, dass Männer in Kindergärten nichts verloren hätten.

Haben ihre Berufung gefunden: Simon Merkel (links) und Marek Hummel im Hof der Kindertagesstätte Biber in Rastatt. Foto: Holger Siebnich

Der vermutliche Missbrauchsfall im Wintersdorfer Kindergarten schürt Vorurteile gegen männliche Erzieher. In den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke finden sich Stimmen, die Männer in diesem Beruf unter Generalverdacht stellen und fordern, Kindergärten sollten in reiner Frauenhand bleiben.

Von solchen Anfeindungen sind Simon Merkel und Marek Hummel bislang verschont geblieben. Die beiden arbeiten in der Rastatter Kindertagesstätte Biber. Für sie ist es einer der schönsten Berufe der Welt. Auch ihre Chefin ist froh, ein gemischtes Team an ihrer Seite zu wissen.

Sieben Jahre lang arbeitete Simon Merkel bei einer Bank. Er hätte die Kunden gern beraten. Stattdessen hatte er das Gefühl, ihnen immer etwas verkaufen zu müssen. „Es herrschte hoher Druck“, sagt er. Mit 25 stand für ihn fest, dass er den Job nicht für den Rest seines Lebens machen will. Vor der Ausbildung zum Bankkaufmann hatte er bei einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) mit Kindern gearbeitet. „Das hat mich nicht losgelassen“, sagt er.

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