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Grüne befeuern Debatte über Geburtshilfe

Neues Großklinikum Mittelbaden: Rastatt geht mit zwei Standorten ins Rennen

Ein Gutachten empfiehlt, in Mittelbaden ein neues Großklinikum zu bauen. Die Stadt Rastatt geht dabei mit dem Merzeau-Gelände und dem RSC/DJK-Sportplatz als möglicher Standort ins Rennen. Unterdessen stellt die Grünen-Fraktion des Kreistags eine schnelle Wiedereröffnung der aktuell geschlossenen Geburtshilfe am Rastatter Klinikum infrage.

Zwei mögliche Standorte: Nach Ansicht der Stadt Rastatt könnte das neue Krankenhaus auf dem Merzeau-Gelände (Mitte) oder auf dem benachbarten Sportgelände (rechts) entstehen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Die Stadt Rastatt geht mit zwei Standortvorschlägen ins Rennen um einen Krankenhaus-Neubau. Der Gemeinderat hatte sich am vergangenen Samstag im Rahmen einer Klausurtagung mit dem Thema befasst. Wie die Stadtverwaltung im Anschluss mitteilte, kämen das Merzeau-Gelände und die Sportplätze des RSC/DJK für ein künftiges Großklinikum in Betracht.

Die Grünen bezweifeln unterdessen, ob bis zur Realisierung des Projekts frühestens in neun Jahren die Geburtsstation im Rastatter Krankenhaus, die derzeit geschlossen ist, überhaupt noch wiedereröffnet werden muss.

Das Klinikum Mittelbaden (KMB) hatte Anfang Juli das Ergebnis eines Strukturgutachtens vorgestellt. Dieses empfiehlt dem kommunalen Krankenhaus-Verbund, die derzeitigen Akut-Kliniken in Baden-Baden-Balg, Rastatt und Bühl zu schließen und an einem zentralen Standort eine neue Großklinik zu bauen.

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