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„Kinomaschine“ made in Baden

Neueste Kinotechnik kam vor 100 Jahren aus Rastatt

Vor 100 Jahren bescherte der Mechau-Filmprojektor deutschen Kinobesuchern erstmals ruckel- und flimmerfreien Filmgenuss. In den 20er Jahren produzierte Emil Mechau seine „Kinomaschinen mit optischem Ausgleich“ in den Ernst Leitz Kinowerken in Rastatt.

Der Erfinder und sein Werk: Emil Mechau mit seinem Filmprojektor, der nach dem System des optischen Ausgleichs erstmals ruckel- und flimmerfreie Filmvorführungen ermöglichte. Foto: Helmut Krueger

Als die Brüder Auguste und Louis Lumière am 13. Februar 1895 ein Patent für einen Kinematographen einreichten, war dies die Geburtsstunde des Films und des Kinos. Nur 27 Jahre später spielte die Stadt Rastatt in der Welt der Kinematographie eine nicht unerhebliche Rolle. Denn hier entstand die damals neueste Technik.

Und das kam so: Vor 100 Jahren wurde in einem Lichtspielhaus in Münster in Nordrhein-Westfalen das allererste verkaufte Exemplar eines Mechau-Filmprojektors aufgestellt. Produziert hatte den Apparat die im hessischen Wetzlar ansässige Firma „Ernst Leitz Optische Werke“.

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