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Neuwahl des CDU-Vorsitzes

Norbert Röttgen will den CDU-Vorsitz - und erhält Unterstützung aus Rastatt

Anfangs wurde die Kandidatur von Norbert Röttgen noch belächelt. Im Kampf um den CDU-Vorsitz galt der frühere Umweltminister, den Angela Merkel 2012 entlassen hatte, als krasser Außenseiter. Doch er hat die Zeit während der Corona-Pandemie genutzt. Für den Rastatter CDU-Abgeordneten Kai Whittaker ist Röttgen der richtige Mann zur richtigen Zeit.

Vom Außenseiter zum Kompromisskandidat: Norbert Röttgen empfiehlt sich im Kampf um den CDU-Vorsitz als Mann der Mitte, der die Partei jünger, weiblicher und digitaler machen will. Foto: Michael Kappeler/dpa

Als der junge CDU-Politiker Kai Whittaker bei der Bundestagswahl 2013 das Direktmandat im Wahlkreis Rastatt gewann und erstmals in den Deutschen Bundestag einzog, hatte sein nordrhein-westfälischer Parteifreund Norbert Röttgen scheinbar seine beste Zeit schon hinter sich und galt als früh Gescheiterter.

Von 2005 bis 2009 war der smarte Rheinländer aus Meckenheim bei Bonn Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion und somit die rechte Hand von Fraktionschef Volker Kauder, 2009 machte ihn Angela Merkel zum Umweltminister.

Und der ebenso ehrgeizige wie selbstbewusste Röttgen, Spitzname „Muttis Klügster“, seit 2010 auch Chef des mitgliederstärksten CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und CDU-Vize-Chef, schien noch lange nicht am Ende seiner politischen Karriere angelangt zu sein.

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