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Saison unter Pandemiebedingungen

Ein Viertel Publikum – voller Erfolg: Volksschauspiele Ötigheim locken 21.500 Besucher

Die Volksschauspiele Ötigheim schließen ihre Saison unter Pandemiebedingungen mit guter Bilanz ab. Insgesamt lockten 34 Veranstaltungen von Mitte Juni bis Ende August rund 21.500 Besucher in das Theaterdorf.

Trotz schwieriger Bedingungen konnten die Volksschauspiele Ötigheim mit drei Eigenproduktionen glänzen, drunter „Max und Moritz“. Foto: Ralf Joachim Kraft

Wer hätte gedacht, dass „Queen“ mit einer Songzeile einmal einer mürben Pandemie-Gesellschaft derart zu Herzen sprechen wie jetzt auf Deutschlands größter Freilichtbühne. Mit dem Gastspiel der Queen-Tribute-Show „Break free“ ist in Ötigheim der Theatersommer 2021 zu Ende gegangen. „I want to break free“, heißt es in dem titelgebenden Song der legendären Rock-Band. Und wer würde sich nicht zu gerne endlich aus den Fesseln des Virus befreien, das dem Kulturleben noch immer stark zusetzt?

Der Kampf ums Ermöglichen der Volksschauspiele war groß. Die Erleichterung nun ebenfalls: Insgesamt lockten 34 Veranstaltungen von Mitte Juni bis Ende August rund 21.500 Besucher in das Theaterdorf. „Wir sind glücklich, diese außergewöhnliche Saison erfolgreich beenden zu können“, so Maximilian Tüg, Geschäftsführender Vorstand der Volksschauspiele. „Lange Zeit war es sehr unsicher, ob wir dieses Jahr überhaupt den Vorhang heben können, um so mehr freuen wir uns, dass wir unter Pandemiebedingungen drei Eigenproduktionen und neun Gastspiele auf unserer Naturbühne zeigen konnten.“

Die Volksschauspiele waren Mitte Juni vom Land Baden-Württemberg als Modellprojekt ausgewählt worden. Wissenschaftlich begleitet, durfte die Veranstaltungen auf Deutschlands größter Freilichtbühne, die eigentlich Platz für 4.000 Personen bietet, mit jeweils 875 Besuchern belegt werden. „Wir wollten, dass sich die Besucher bei uns weitestgehend sicher fühlen konnten“, so Tüg.

„Glasperlenspiel“ und Peter Kraus für 2022 geplant

Ermöglicht wurde dies mit Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg, den Landkreis Rastatt, die Gemeinde Ötigheim, die Josef-Saier-Stiftung, Sponsoren und Kleinspenden. „Dafür sind wir sehr dankbar“, so Maximilian Tüg. Bei kurzer Planungszeit haben die Volksschauspiele 2021 drei beachtliche Eigenproduktionen auf die Bühne gebracht.

Das Schauspiel „Das Haus in Montevideo“ (Regie: Matthias Götz), das Musical „Der kleine Horrorladen“ (Regie: Stefan Haufe) und das Familienstück „Max und Moritz“ (Regie: Torsten Krug) begeisterten 16.500 Besucher in 25 Vorstellungen. Die Gastspiele von Marc Marshall, Annett Louisan, Vicky Leandros, Gregor Meyle, The Baseballs und Milow (Support-Act: Nico Laska) sowie die Tribute Shows mit „Break free“, „Night Fever“ und „Swede Sensation“ zogen rund 5.000 Besucher an.

Theater im Freien gibt es bei den Volksschauspielen erst wieder im Sommer 2022. Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Bestandteil des Spielplanes sollen die aus dem Jahr 2020 nach 2022 verlegten Gastspiele von Peter Kraus, Glasperlenspiel, Beatrice Egli, The Bootleg Beatles und Marshall & Alexander sein.

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