Skip to main content

Ötigheim: Verfahren für Realisierungswettbewerb gestartet

Feuerwehr, Rotes Kreuz und Bauhof ziehen um

In Ötigheim werden in nicht allzu ferner Zukunft das Feuerwehrgerätehaus, der Bauhof und das DRK an einen anderen Standort umziehen. Dafür wurde jetzt das Verfahren für einen Realisierungswettbewerb gestartet.

Schön anzuschauen, aber nicht mehr gut in Schuss: In Ötigheim werden in nicht allzu ferner Zukunft das Feuerwehrgerätehaus, das Rote Kreuz und der Bauhof an einen Standort umziehen. Im Gegenzug soll am bisherigen Standort an der Mühlstraße ein kleines Neubaugebiet entstehen. Foto: Ralf Joachim Kraft

Das Verfahren für den Realisierungswettbewerb „Feuerwehrgerätehaus/Bauhof/DRK“ ist angelaufen. Eine Entscheidung ist bis Endes des Jahres zu erwarten. Darüber informierte Thomas Thiele, Inhaber des Freiburger Architekturbüro Thiele, am Dienstag den Ötigheimer Gemeinderat. Das Büro war vor einem Jahr per Gemeinderatsbeschluss mit der Vorbereitung des Vergabeverfahrens beauftragt worden.

Zwischenzeitlich fanden laut Verwaltung Informationsfahrten mit der Feuerwehr, dem Gemeinderat und der Verwaltung statt. Außerdem wurden Raumprogramme für die Bereiche Feuerwehr, Bauhof und DRK erstellt und mit allen Beteiligten abgestimmt.

Nach einer umfassenden Datenerhebung samt Vermessungsarbeiten und Erstellung der erforderlichen Pläne wurden die „Auslobungsunterlagen“ vom Gemeinderat beschlossen und der Realisierungswettbewerb öffentlich bekanntgemacht. Thiele erläuterte in der Sitzung das komplexe Wettbewerbsverfahren und stellte den weiteren Zeitplan für den Realisierungswettbewerb vor.

Raumprogramme bereits erstellt und mit allen Beteiligten abgestimmt

Wie die BNN bereits mehrfach berichteten, erfüllt das Feuerwehrgerätehaus mit Bauhof und DRK in der Mühlstraße aufgrund der Lage und des Alters des Gebäudes nicht mehr die heutigen Anforderungen einer bedarfsgerechten Feuerwehr und eines Bauhofs. Die Verwaltung hatte daher geprüft, ob ein Neubau an andere Stelle realisiert werden kann. Das geeignete Areal fand sich in der Industriestraße im Gewerbegebiet.

Im Gegenzug bietet sich das derzeitige Bauhof- und Feuerwehrgerätehausareal für die Nutzung als kleines innerörtliches Baugebiet an. Mit dem Verkauf und der Vermarktung des Grundstücks in der Mühlstraße könnte laut Verwaltung ein Teil der erforderlichen Neu- und Umbauten finanziert werden.

Mit dem neuen, rund 1,9 Hektar großen innerörtliche Baugebiet, für das auch schon ein Bebauungsplan und eine Satzung über die örtlichen Bauvorschriften aufgestellt wurden, soll der „nach wie vor sehr hohe Bedarf an Wohnraum“ gedeckt werden. Damit werde nach dem Prinzip „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ der innerörtlichen Entwicklung Rechnung getragen und hochwertiger Wohnraum geschaffen, so Bürgermeister Kiefer.

nach oben Zurück zum Seitenanfang