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Appell an Gemeinschaftssinn

Ötigheimer Bürgermeister Kiefer für weitere acht Jahre vereidigt

Nach seiner Wiederwahl im April ist der Ötigheimer Bürgermeister Frank Kiefer für weitere acht Jahre vereidigt worden. In seiner nächsten Amtszeit hat er einiges vor.

Geglückte Amtseinführung: Christian Dittmar (rechts) gratuliert Bürgermeister Frank Kiefer, nach dem er ihm die Amtskette umgelegt hat. Der wiedergewählte Bürgermeister betonte, dass die Gemeinde vor großen Aufgaben und Entwicklungen steht. Foto: Dominik Schneider

Die Ötigheimer haben Frank Kiefer (CDU) im April mit einem hervorragenden Ergebnis im Amt bestätigt. Nun wurde der Bürgermeister offiziell in sein Amt eingeführt. Sein Versprechen vom Wahlabend hat er gehalten: „Wir machen weiter wie bisher und geben Gas.“

Bei der Amtseinführung sprach Kiefer von ambitionierten und herausfordernden Aufgaben für die Gemeinde: „Wahrscheinlich stehen wir vor den größten Entwicklungen, die so noch nie in der Geschichte Ötigheims zur Bewältigung anstanden.“

Dabei appellierte der Bürgermeister an den Gemeinschaftssinn. Er wolle die Bürger einbinden und nach einem Abwägungsprozess die Dinge umsetzen.

Die hohe Wahlbeteiligung macht mir Mut.
Frank Kiefer, Bürgermeister von Ötigheim

„Die nicht für möglich gehaltene Wahlbeteiligung von rund 52 Prozent“ hat Kiefer Mut gemacht für die kommenden Jahre. Er sieht das Wahlergebnis als eine Bestätigung für die bisherige Arbeit.

Dabei betonte Kiefer die Gemeinschaftsleistung aller Akteure aus Ötigheim und des Teams der Gemeindeverwaltung. „Es ist offensichtlich, dass die Bürgerschaft mit der positiven Entwicklung Ötigheims zufrieden ist“, sagte Kiefer.

Die Feier war wegen der Corona-Pandemie bewusst klein gehalten. Die Veranstaltung wurde von Judith Gawlok an der Violine und Matthias Hammerschmidt am Flügel mit Stücken von Antonin Dvorak begleitet.

„Es ist schade, dass bei diesem sensationellen Wahlergebnis nicht mehr Bürger hier sein können“, sagte der Erste Landesbeamte Jörg Peter. Dennoch habe die Lage im April noch völlig anders ausgesehen, als sie sich aktuell präsentiere.

Ötigheim ist um 400 Einwohner gewachsen

„Ötigheim hat eine tolle Entwicklung“ unter der bisherigen Amtszeit Frank Kiefers gemacht. Der Ort ist laut Peter um 400 Einwohner gewachsen. Die Menschen würden in Ötigheim in einem intakten Umfeld leben und wohnen.

Kiefer habe zudem alle Generationen im Blick. Dabei nannte Peter unter anderem Projekte wie die Ortskernsanierung, die geplante Skater- und Boulderanlage sowie das angedachte Waldklassenzimmer.

Dass viele Menschen nach Ötigheim ziehen, liegt aus Peters Sicht auch am ehrenamtliche Fundament der Gemeinde. „Man erkennt, dass es für Frank Kiefer eine Herzensangelegenheit ist“, sagte er.

Der Erste Landesbeamte hält es im Hinblick auf das Thema PFC für sehr wichtig, in Ötigheim eines der modernsten Wasserwerke zu bauen. So sei auch im Land zu erkennen, dass es sich um ein drängendes Problem in der Region handle. „Da hätten wir uns vom Land bisher auch mehr Unterstützung erhofft, als wir erhalten haben“, erklärte Peter.

Gemeinderat Ötigheim freut sich auf weitere Zusammenarbeit mit Kiefer

Christian Dittmar verpflichtete den wiedergewählten Bürgermeister für die nächsten acht Jahre. Der erste Bürgermeister-Stellvertreter für den Gemeinderat, der sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kiefer und seinem Team freut. „Wir werden versuchen unser Ötigheim für die Zukunft gut aufzustellen“, sagte Dittmar.

Der Bietigheimer Bürgermeister Constantin Braun sprach für die angrenzenden Gemeinden Muggensturm, Bietigheim und Steinmauern. Er bezeichnete Kiefer als Impulsgeber für die MÖBS-Gemeinden und den Landkreis.

„Kirchturmdenken ist bei Dir fehl am Platz“, sagte Braun und betonte Kiefers offene, ehrliche und geradlinige Art. Kiefers Arbeitspensum sei besonders hoch, er habe aber für jeden stets ein offenes Ohr.

„Für mich persönlich ist er ein sehr wertvoller Ratgeber“, sagte Braun. Bietigheims Bürgermeister wünschte seinem Kollegen in seiner zweiten Amtszeit mehr Zeit für seine Familie und vor allem auch für sich selbst.

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