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Auf Influenza folgt Corona

Rastatter Ehepaar kämpft noch Wochen nach der Corona-Diagnose mit Krankheitsfolgen

Ein Rastatter Ehepaar infizierte sich bereits Mitte März mit dem Coronavirus. Obwohl sie die Krankheit zuhause ohne Klinikaufenthalt überstanden, hat vor allem die Frau bis heute mit Nachwirkungen zu kämpfen. Für Corona-Leugner haben die beiden kein Verständnis.

Früher Fall: Ein Ehepaar aus Rastatt wird bereits im März positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die Frau leidet nach eigenen Angaben noch immer unter Krankheitsfolgen. Foto: Britta Pedersen/dpa (Symbolbild)

Andrea C. und Thorsten H. sitzen auf ihrer Terrasse und genießen den Spätsommer. Doch während die Sonne auf sie herab scheint, sieht es im Seelenleben von Andrea düster aus. „Mir geht es gar nicht gut“, sagt die 52-Jährige. Das Rastatter Ehepaar erkrankte im März an Corona. Obwohl beide die Infektion ohne Klinikaufenthalt zuhause überstanden, hatten sie noch wochenlang mit Nachwirkungen zu kämpfen — im Fall von Andrea sind sie auch ein halbes Jahr später nicht abgeklungen.

Die beiden heißen in Wirklichkeit nicht Andrea und Thorsten. Sie sind bereit, der Öffentlichkeit einen Einblick in ihre Gesundheit und damit die intimste Privatsphäre zu geben, wollen aber anonym bleiben. Das Paar fürchtet auch Stigmatisierung. Eine Frau, der sie von der Geschichte erzählten, habe sie kürzlich gefragt: „Schauen einen die Menschen komisch an, wenn sie wissen, dass man Corona hatte?“

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