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Beschluss des Gemeinderates

Rastatt stellt Förderantrag für „Smart Cities”

Die Stadt Rastatt nimmt am Modellprojekt „Smart Cities made in Germany 2020“ teil. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes.

Falls sich weiterhin alle zehn „re@di“-Städte beteiligen, läge pro Stadt der jährliche Eigenanteil bei rund 39.000 Euro und die Förderung bei rund 72.300 Euro. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der Gemeinderat hat die Teilnahme in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Dabei handelt es sich nach Aussage der Verwaltung um ein Förderprogramm des Bundes.

Der Städteverbund „re@di“, zu dem sich neben Rastatt neun weitere Städte aus der Region im Frühjahr 2019 zusammengeschlossen haben, widmet sich der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung.

Ein Teil der Städte, die im Zuge ihrer Kooperation voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen, habe bereits eine eigene kommunale Strategie entwickelt, so die Verwaltung. Jetzt soll auch eine regionale digitale Strategie erarbeitet werden, deren Umsetzung über besagtes Förderprogramm erfolgen soll. Hierfür stellte die Stadt Ettlingen federführend für alle anderen Städte am 20. Mai einen Förderantrag.

Sobald ein positiver Bescheid vorliegt, muss der Städteverbund verbindlich erklären, ob er am Förderprogramm teilnimmt. Die förderfähigen Gesamtkosten liegen nach Aussage der Verwaltung bei rund 2,2 Millionen Euro für die Projektlaufzeit von zwei Jahren. Hiervon seien 65 Prozent oder rund 1,45 Millionen Euro förderfähig. Bei den Städten verbleibe ein Eigenanteil von 35 Prozent oder 778.487 Euro.

Falls sich weiterhin alle zehn „re@di“-Städte beteiligen, läge pro Stadt der jährliche Eigenanteil bei rund 39.000 Euro und die Förderung bei rund 72.300 Euro. Die tatsächlichen Kosten werden laut Verwaltung davon abhängen, an welchen Projekten die einzelnen Städte tatsächlich teilnehmen.

Der Städteverbund habe sich dazu entschieden, zunächst für zwei Jahre die Zusammenarbeit auf dieser Ebene weiterzuführen, „um dann zu schauen, ob wir auf dem richtigen Weg sind“. Die Entscheidung über den Antrag wird am 1. September erwartet.

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