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Eingezäuntes Gelände

Besucher können sich auf Weihnachtsmarkt in Rastatt freuen

Nach der coronabedingten Zwangspause im vergangenen Jahr richtet die Stadt Rastatt vom 22. November bis 23. Dezember wieder einen Weihnachtsmarkt aus. Die Besucher müssen die 3-G-Regel beachten. An mehreren Eingängen werden die entsprechenden Nachweise kontrolliert.

Heimelige Atmosphäre: Etwas kleiner als vor zwei Jahren soll diesmal der Weihnachtsmarkt auf dem Rastatter Marktplatz werden. Wegen Corona gibt es auch Zugangsbeschränkungen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Sicher ist: Auf dem Marktplatz gibt es in diesem Jahr wieder den Weihnachtsmarkt Rastatt. Eröffnet werden soll er am Montag, 22. November, und dann bis zum 23. Dezember dauern. Aber: Noch sind die Planungen nicht final abgeschlossen.

„Es ist auch noch nicht ganz klar, wie viele Buden auf dem Marktplatz stehen werden“, sagt die städtische Pressesprecherin Heike Dießelberg. Marktleiter Markus Lang hatte zuletzt von 20 Buden gesprochen, die auf jeden Fall den Weihnachtsmarkt bestücken werden.

Die meisten davon wollen mit kulinarischen Angeboten locken. „Die Stände mit kunsthandwerklichen Waren werden weniger sein als sonst, denn die Anbieter gehen ja auch ein finanzielles Risiko ein“, sagt Dießelberg. Hintergrund sind auch die ob der steigenden Inzidenzzahlen geltenden Zugangsbeschränkungen für den Markt.

Jeder Besucher wird kontrolliert

Zunächst hatte die Stadt geplant, mit einer Bändchenregelung die Besucher entsprechend zu lenken. Mittlerweile habe man sich aber entschlossen, das gesamte Gelände des Weihnachtsmarktes auf dem Marktplatz einzuzäunen.

Für alle, die hinein wollen, gilt die 3-G-Regel – also geimpft, genesen oder getestet. Da es sich um eine Veranstaltung im Freien handelt, sei aber kein PCR-Test erforderlich, erklärt Dießelberg.

Es soll zwei oder drei Eingänge geben, an denen die entsprechenden Nachweise kontrolliert werden. Auch Stammgäste, die dem Markt möglicherweise jeden Tag einen Besuch abstatten wollen, müssten die Nachweise jedes Mal von neuem vorlegen.

Auf dem Gelände gilt zudem die Maskenpflicht. Tritt die Alarmstufe in Kraft, haben nur noch geimpfte oder genesene Personen Zugang zu Ständen mit Speisen und Getränken zum sofortigen Verzehr.

Schausteller sind froh über Weihnachtsmarkt

Hugo Levy, alteingesessener Schausteller in Rastatt und zuletzt Organisator des erfolgreichen Pop-Up-Freizeitparks auf der Friedrichsfeste, ist mit der Glühwein-Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt vertreten.

Zumindest eine Perspektive für ihn in den nächsten Wochen: „Wir müssen uns überraschen lassen, wie es danach weitergeht. Momentan wissen wir nicht, welche Perspektiven es in den kommenden Monaten gibt. Und ich kann nicht in eine Glaskugel schauen.“

Die Rastatter Schaustellerin Katja Fetscher will mit ihrem Kinderkarussell und einem Süßwarenstand den Weihnachtsmarkt bereichern. „Wenn ich die hohen Inzidenzzahlen höre, habe ich da aber auch einige Bauchschmerzen“, verrät sie.

Zuletzt war Fetscher mit einem Karussell auf der Karlsruher Herbstmess’ vertreten. „Besser als nichts“, sagt sie und wundert sich über die nach wie vor ganz unterschiedlichen Konzepte in Baden Württemberg: „In Karlsruhe galt die 3-G-Regel, in Stuttgart gab es zuletzt gar keine Beschränkungen.“

Wir müssen uns überraschen lassen, wie es weiter geht.
Hugo Levy, Schausteller

Aufgrund der aktuellen Lage gibt es auf dem Weihnachtsmarkt diesmal kein Bühnenprogramm. „Davon hatte der Markt ja auch gelebt und der Musikwettbewerb ‘Rastatt barockt’ war ein Alleinstellungsmerkmal“, bedauert Dießelberg diese Entscheidung.

Fehlen wird aber nicht der traditionelle große Weihnachtsbaum in der Mitte des Platzes. Auf mehreren Stelen erzählt außerdem „Ludwig, die Stadtmaus“, die Weihnachtsgeschichte.

Die Diakonie organisiert ferner wieder ihren Wunschbaum, mit dessen Hilfe bedürftigen Kindern Weihnachtsgeschenke ermöglicht werden. Überdies richtet das Team des Stadtmarketings eine Fotobox für entsprechende Schnappschüsse auf dem Weihnachtsmarkt ein.

Lichtinstallationen kündigen die Weihnachtszeit an

Bereits seit einigen Tagen kündigen Lichtinstallationen an mehreren Stellen in der Stadt die bevorstehende Weihnachtszeit an. So verzieren etwa Lichterketten die Platanen in der Oberen Kaiserstraße.

Mitte November sollen Engel und Sterne über einigen Straßen leuchten und auch das Historischen Rathaus sowie der Pfeifferbrunnen vor der Fruchthalle wird weihnachtlich geschmückt. „Rund 190 Leuchtelemente werden in der Woche vor dem ersten Advent eingeschaltet“, teilt die städtische Pressesprecherin Heike Vetter mit.

Bis zum Beginn der Adventszeit werden nach und nach diverse Fassaden von ausgewählten Gebäuden in der Innenstadt großflächig angestrahlt. Gestartet wurde die Lichtshow am historischen Wasserturm jüngst in der Pagodenburg-Anlage. Das Konzept dafür erstellte jenes Bruchsaler Unternehmen, das in den vergangenen Jahren schon das Rastatter Barockschloss in der Weihnachtszeit effektvoll in Szene gesetzt und dafür viel Beifall geerntet hatte.

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