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Mitte der 80er klopfte beim Atelier Wollensack die 20th Century-Fox an

Rastatter Atelier Wollensack gilt als Vorreiter für Kino-Spezialeffekte

Rückblick: Vor 35 Jahren lieferte das Atelier Wollensack alle Spezialeffekte und Modelle für den in den Bavaria-Studios in München gedrehten Science-fiction-Film „Enemy Mine“. Am Ende durfte sich das Team in Cannes über die „Goldene Palme“ für die beste Technik freuen.

Von Rastatt an die Isar und von dort geradewegs ins All: Hans Neurohr und die Brüder Michael und Patric Wollensack (von links) präsentieren das Modell eines Raumschiffes. Für den Science-fiction-Film „Enemy Mine“ lieferten die Rastatter und ihr Team sämtliche Spezialeffekte, Filmtricks und Modelle. Foto: Joachim Weber

Nur wenige Jahre nach der Gründung des Rastatter „Modellbau- und Dioramik-Ateliers Wollensack“ kam nach einer bereits erfolgreichen Arbeit fürs Fernsehen „der“ Auftrag schlechthin ins Haus geflattert. Die 20th Century-Fox, eine der größten US-amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften, klopfte an.

Der deutsche Erfolgsregisseur Wolfgang Petersen („Das Boot“ und „Die unendliche Geschichte“) brauchte die Brüder Michael und Patric Wollensack für seinen aufwendigen Science-fiction-Film „Enemy Mine“ (Geliebter Feind), den er 1985 in der „Traumfabrik an der Isar“ – den Bavaria-Studios in München – produzierte. Die Rastatter lieferten mit ihrem 20-köpfigen Team sämtliche Spezialeffekte und Filmtricks, bauten alle Modelle von den Raumschiffen bis hin zu den fantastischen Planetenlandschaften.

Am Ende durften sich alle Beteiligten bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes über eine goldene Palme für die beste Technik freuen. „Und so waren mein Bruder und ich auf einmal gefragte Filmschaffende geworden“, erzählt Patric Wollensack, der mit seiner Familie in Montagnac in Südfrankreich lebt.

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