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Kein Geld für Kauf von Corona-Schutzmaske

Rastatter Jobcenter lässt Risikopatienten abblitzen

Ewald Schmidt hat Angst vor Corona. Der Hartz-IV-Empfänger leidet unter Vorerkrankungen, kann sich eine hochwertige Maske aber nicht leisten. Doch sein Antrag wurde abgelehnt.

Abgeblitzt: Ewald Schmidt sitzt mit einer günstigen Papiermaske am Schreibtisch in seiner Wohnung. Vor ihm liegt der Ablehnungsbescheid des Jobcenters, das ihm keine hochwertige Schutzmaske bezahlen will. Foto: Holger Siebnich

Ewald Schmidt legt den Brief des Jobcenters vor sich auf den Schreibtisch. „Ablehnungsbescheid“ steht ganz oben über der Anrede. Der Hartz-IV-Empfänger aus Rastatt hatte beim Amt die Übernahme von Kosten für eine hochwertige Corona-Schutzmaske beantragt. Stückpreis: 29,90 Euro. Schmidt zählt sich selbst zur Risikogruppe. Er ist 63 Jahre alt und leidet unter mehreren Vorerkrankungen. Doch das Amt lässt das kalt.

Schmidt sitzt am Schreibtisch in seiner kleinen Dachgeschosswohnung. Er hat sich für das Interview eine dieser dünnen, blauen Papiermasken über Mund und Nase gezogen. Sie verhindert, dass sich Tröpfchen und Aerosole ungehindert ausbreiten und dient hauptsächlich dem Schutz der anderen, sollte Schmidt selbst das Virus in sich tragen.

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