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Parksünder in der Herrenstraße

Rastatter Stadtrat wünscht sich in der Corona-Pandemie mehr Gnade für Falschparker

Falsch parken, ohne dafür einen Strafzettel zu bekommen? Was sich wie eine Forderung der Autolobby anhört, ist der Wunsch eines Rastatter Stadtrats. Er sieht in den Falschparkern eine Unterstützung für die lokale Gastronomie und den Einzelhandel in der Pandemie.

Schilderwald: Stadtrat und Konditormeister Karl-Ludwig Hauns findet die Parkregelungen vor seinem Café im Lockdown nicht nachvollziehbar. Foto: Swantje Huse

Manchmal versteht Karl-Ludwig Hauns die Stadt nicht – zum Beispiel, wenn es um die Parkplätze direkt vor seinem Café geht. Dort gilt werktags von 8 bis 13 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot, weil die Fläche als Ladezone für das angrenzende Gewerbe genutzt wird. Danach darf jeder dort parken, vorausgesetzt, er holt sich einen Parkschein.

„Die Leute sehen das nicht“, sagt Hauns, der für die Freien Wähler (FW) im Stadtrat sitzt. Er hat bei der Stadt bereits nachgefragt, ob nicht ein Hinweis auf den Parkscheinautomaten angebracht werden könnte. Vergeblich. Und jetzt, im Lockdown, ärgert er sich wieder über das unflexible Verhalten der Stadt.

Falschparker nutzen To-Go und Click&Collect-Angebote

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