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Erneute Verzögerung

Rastatter Tunnel: Bahn genießt in Niederbühl kein Vertrauen mehr

Die Pannenserie am Tunnel Rastatt geht weiter. Die Bahn hat den Termin für die Fertigstellung um ein weiteres Jahr auf Ende 2026 verschoben. Im betroffenen Stadtteil Niederbühl ist das Vertrauen in den Konzern längst verlorengegangen.

Belastend: Die Anwohner in Niederbühl leiden unter der Großbaustelle. Die Arbeiten dauern noch mindestens ein Jahr länger als erwartet. Foto: Hans-Jürgen Collet

Klaus Föry bleibt erst einmal ein paar Sekunden stumm am Telefon. Mit einem Seufzer sagt er dann: „Eigentlich ist jedes Wort darüber eines zu viel.“ Mit „darüber“ meint der Niederbühler Ortsvorsteher die jüngsten Neuigkeiten der Deutschen Bahn (DB) zum Rastatter Tunnel.

Das Großprojekt verzögert sich abermals. Neue Zielmarke ist Ende 2026. Föry winkt ab: „Das glaube ich nicht. Und Sie werden auch keinen anderen Niederbühler finden, der das glaubt.“

Die Bahn hatte bei einer Video-Pressekonferenz am späten Donnerstagnachmittag bekanntgegeben, dass es erneut drastische Probleme auf der Großbaustelle am südlichen Tunnelportal gibt.

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