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Sozialtraining statt wegsperren

So kommen Straftäter im Rastatter Jugendarrest wieder auf den rechten Weg

Im Rastatter Jugendarrest haben jugendliche und heranwachsende Straftäter größere Freiheiten als im herkömmlichen Strafvollzug. Hier stehen das „erzieherische Einwirken“ auf die jungen Leute und die Hilfe bei der Problembewältigung im Mittelpunkt. Eröffnet wurde die Jugendarrestanstalt (JAA) vor zehn Jahren.

Stephan Höll feiert ebenfalls Jubiläum: Seit zehn Jahren leitet der heute 58-jährige Karlsruher die Jugendarrestanstalt in Rastatt. Foto: Ralf Joachim Kraft

Abgesehen vom rötlich-orangefarbenen Außenanstrich des Gebäudes an der Ottersdorfer Straße wirkt auf den ersten Blick alles wie bei einem normalen Gefängnis: außen hohe Mauern, innen lange Gänge, kleine Zellen und Kameras. Doch bei einem Rundgang zeigen sich die Unterschiede.

Im Jugendarrest in Rastatt gibt es keinen Stacheldraht und keine Beamten in Uniform. Die Zellen heißen Arresträume und an vielen Wänden der Anstalt hängen bunte, ausdrucksstarke Bilder – alle selbst gemalt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 21 Jahren.

Erzieherisches Einwirken im Fokus

Hier steht nicht die Sicherheit an erster Stelle und es geht auch nicht so sehr ums Strafen und Wegsperren, sondern um das „erzieherische Einwirken“ auf junge Leute, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Eröffnet wurde die Rastatter Jugendarrestanstalt (JAA) vor zehn Jahren.

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