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Gruppenräume sollen transparenter werden

Stadt Rastatt reagiert auf den Missbrauchsfall von Wintersdorf mit einem Umbau

Zusätzliche Fenster und offene Türen sollen helfen, künftige Taten zu verhindern: Die Stadt Rastatt lässt den Kindergarten in Wintersdorf umbauen. Ein Erzieher soll dort jahrelang Kinder missbraucht haben. Der Gruppenraum, in dem er gearbeitet hat, wird vorerst nicht mehr genutzt.

Die Türen stehen offen: In diesem Kindergarten in Rastatt-Wintersdorf arbeitete der Verdächtige seit 2017 als Erzieher. Foto: Holger Siebnich

Die Stadt Rastatt wird den Kindergarten in Wintersdorf zeitnah umbauen. Das Projekt ist eine Reaktion auf den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch einen Erzieher. Ziel ist es, die Maßnahmen bis August 2021 umzusetzen. Bis dahin soll der Gruppenraum, in dem der Verdächtige gearbeitet hat, nicht mehr belegt werden.

Der Kindergarten St. Michael ist zwar in katholischer Trägerschaft, das Gebäude gehört aber der Stadt. Sie trägt deshalb die Verantwortung für die Umbauten. Diese sollen helfen, damit sich ähnliche Taten nicht wiederholen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 50-jährigen Erzieher vor, zwischen 2017 und 2020 mindestens zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und sechs Jahren missbraucht zu haben, teilweise schwer. In mindestens einem Fall soll auch ein Praktikant an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft hat auch gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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