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BUND und Nabu beziehen Stellung

Streit um Ausbau der A5-Anschlussstelle Rastatt-Nord: Naturschützer sehen Kreisstraße nach Muggensturm kritisch

Muggensturm droht mit einer Klage gegen den geplanten Ausbau der A5-Anschlussstelle Rastatt-Nord. Grund ist der Wegfall einer Kreisstraße. Doch sollte die K3728 erhalten bleiben, fürchtet das Regierungspräsidium ebenfalls eine Klage, und zwar von den Naturschutzverbänden. Diese haben jetzt Stellung bezogen.

Rechts geht es nach Muggensturm: Noch führt die Kreisstraße 3728 in unmittelbarer Nähe des Autobahnanschlusses nach Muggensturm. Foto: Hans-Jürgen Collet

Am liebsten wäre es dem Nabu und dem BUND, der Ausbau der A5-Anschlussstelle Rastatt-Nord wäre gar nicht nötig. Wenn das Großprojekt allerdings kommt, sehen die Naturschutzverbände im geplanten Rückbau der Kreisstraße 3728 nach Muggensturm noch die beste Variante. Eine Klage gegen den Ausbau in anderer Form, wie es das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) erwartet, ist allerdings kein Automatismus.

Das RP plant, die chronisch überlastete Anschlussstelle ab 2025 zum sogenannten Vollkleeblatt ohne Ampeln umzubauen. Der künftigen Straßenführung ist die K3728 im Weg. Das Regierungspräsidium hält die Kreisstraße für verzichtbar. Die Gemeinde Muggensturm fürchtet dadurch Nachteile. Ihr Bürgermeister Dietmar Späth (FW) droht mit einer Klage.

Diese Straße ist nicht notwendig.
Sylvia Felder, Regierungspräsidentin

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