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Zu bürokratisch, zu schleppend

Tanzschule Müller in Rastatt fällt bei den Corona-Hilfen bislang durchs Raster

Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfen – die von der Regierung geschaffenen Corona-Hilfen haben viele Namen. Eigentlich sollte das Geld schnell fließen. Das Ergebnis ist ein Bürokratie-Dschungel, mit dem Steuerberater und Unternehmer zu kämpfen haben.

Viel Arbeit: Die Steuerberaterin Doris Oesterle sitzt hat aktuell alle Hände voll zu tun. Dabei müssen sie und ihre Kollegen nicht nur die Corona-Hilfen für ihre Mandanten beantragen, sondern haben auch noch das eigentliche Tagesgeschäft zu erledigen. Foto: Hans Jürgen Collet

Der Blick aufs Konto ist ernüchternd. Die versprochenen staatlichen Soforthilfen lassen auf sich warten. Ralf Müller ist wütend und frustriert. Der Inhaber der gleichnamigen Tanzschule in Rastatt hat lediglich im Dezember einen Abschlag der sogenannten Novemberhilfe erhalten.

Das war es bislang an staatlicher Unterstützung. „Jahrelang habe ich fleißig und viel Steuern bezahlt und dann zieht sich die Hilfe in einer Krise so lange hin“, sagt Müller enttäuscht.

Eigentlich sollen die Corona-Hilfen der Bundesregierung schnell und unkompliziert fließen. Das hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in den vergangenen Monaten immer wieder betont.

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