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Volle Keller und umgestürzte Bäume

Unwetter zieht über Teile der Region: Vier Verletzte in Rastatt

Bei einem schweren Gewitter in Rastatt sind am Montagabend durch einen umgefallenen Baum vier Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Auch den Enzkreis traf es.

Am Schlossplatz in Rastatt liegt ein großer Baum auf den Tischen eines Restaurants. Foto: Henry Mungenast/dpa

Die Verletzten aus Rastatt seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen mit. Auch andere Bäume seien umgestürzt, zudem seien mehrere Baugerüste umgefallen und das Dach des Rastatter Schlosses sei beschädigt worden.

Feuerwehren im Dauereinsatz

Dutzende Keller liefen außerdem mit Regenwasserwasser voll. Eine Straßenunterführung wurde überflutet, was dazu führte, dass zwei Autos im Wasser standen. Die Rastatter Feuerwehr war im Dauereinsatz.

Auch der Enzkreis war betroffen. Das Gewitter mit Hagel und Starkregen überflutete binnen kürzester Zeit mehrere Straßen und Keller. Wiernsheim wurde besonders stark getroffen. Dort stand das Wasser zeitweise bis zu 30 Zentimeter hoch auf den Straßen, das Rathaus wurde teilweise überschwemmt.

In Niefern-Öschelbronn sind durch den Starkregen mehrere Keller und zwei Tiefgaragen vollgelaufen, Terrassen und Straßen wurden überflutet.

In Niefern-Öschelbronn liefen zwei Tiefgaragen voll. Foto: Waldemar Gress

Bei Wurmberg war eine Straße derart überschwemmt, dass sie gesperrt werden musste und in Mühlacker liefen ebenfalls Keller voll. Die örtlichen Feuerwehren verzeichneten zahlreiche Einsätze. Die Polizei wurde 18 Mal alarmiert.

Im Landkreis Sigmaringen hat der Winterdienst nach einem heftigen Hagelschauer Straßen bei Veringenstadt räumen müssen. Der Deutsche Wetterdienst sprach am Dienstag von Hagelansammlungen mit einer Dicke von zwei Zentimetern auf dem Boden. Es hätten sich regelrechte „Hagelberge“ aufgetürmt, sagte ein Sprecher.

Zum Wochenende hin wieder freundlicher

Die Woche über werde das Wetter in Baden-Württemberg nach Auskunft des DWD wechselhaft, hieß es. Zum Wochenende hin werde es freundlicher. Allerdings werde das Tief über Großbritannien weiter das Wetter im Südwesten prägen.

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