Skip to main content

Organisatorische Neuausrichtung

Verleiher Bird zieht Elektro-Scooter erneut aus Rastatt ab

Erneut zieht der Anbieter Bird seine E-Scooter aus Rastatt ab. Bereits im Frühjahr waren die Leihroller kurzfristig verschwunden, was für Unmut sorgte.

Rückkehrer: So unvermittelt, wie sie im Frühjahr abgezwitschert sind, bevölkern die E-Scooter der Firma Bird wieder die Straßen Rastatts. Die Stadt will Verlässlichkeit.
Bereits im Frühjahr waren die E-Scooter des Verleihers Bird kurzfristig aus Rastatt verschwunden. Jetzt zieht das Unternehmen seine Flotte erneut ab. Foto: Frank Vetter

Die Elektro-Scooter in Rastatt sind wieder ausgeflogen. Wie die Firma Bird (Englisch für Vogel) der Stadt Rastatt mitteilte, wird die Fahrzeugflotte kurzfristig aus organisatorischen Gründen aus der Barockstadt abgezogen.

In den nächsten Wochen solle laut Bird die Logistik vor Ort neu aufgestellt werden, informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Einen konkreten Zeitplan für eine Wiederkehr der Bird-E-Roller gebe es noch nicht.

Unabhängig von der aktuellen Ankündigung ist die städtische Wirtschaftsförderung bereits länger im Gespräch mit weiteren Anbietern. In jedem Fall möchte die Stadt wegen der positiven Resonanz aus der Bürgerschaft ein verlässliches Angebot an E-Scootern bereitstellen.

Rastatt verhandelt mit zwei weiteren Scooter-Verleihern

Auf Nachfrage unserer Redaktion sagte die städtische Pressesprecherin Heike Dießelberg, man sei mit zwei weiteren Anbietern im Gespräch. Die städtische Wirtschaftsförderung war zuletzt „nicht besonders glücklich“ mit Bird, wie Dießelberg einräumt – obwohl der Betreiber sein Angebot auf Plittersdorf, Ottersdorf, Wintersdorf, Rauental und Niederbühl ausgedehnt hatte.

Für Ärger sorgte eine mangelhafte Kommunikation. Im Frühjahr war die Flotte mit rund 100 Fahrzeugen schon einmal überraschend abgezogen worden, ohne dass die Verwaltung informiert worden war.

Für Diskussion sorgt auch, dass die Elektro-Roller wild abgestellt werden und eine Gefahr gerade für Sehbehinderte bedeuten. Dießelberg zufolge habe sich der Expertenkreis Inklusion bereits mit dem Problem befasst. Ziel sei es, dass man mit einem oder mehreren Betreibern künftig einen gesicherten Abtransport der E-Scooter, etwa über Sammelplätze, organisiere.

nach oben Zurück zum Seitenanfang