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Gesamtes Ausmaß der Belastungen immer noch unklar

Warum trotz klarer Anbauempfehlungen immer wieder PFC-belasteter Weizen gefunden wird

Weizen soll auf PFC-belasteten Böden nicht angebaut werden. Trotzdem finden die Behörden bei der Kontrolle von Lebensmitteln vor der Ernte immer wieder belasteten Weizen. Woran liegt das?

Der Weizenanbau im PFC-Land unterliegt eindeutigen Anbauempfehlungen, Weizen hat auf PFC-Flächen nichts zu suchen. Foto: Patricia Klatt

Manche Pflanzen „mögen“ PFC und nehmen sie in hohem Maße auf, andere Pflanzen hingegen eher nicht. Weizen gehört zu der ersten Gruppe und ist besonders kritisch zu sehen, denn er nimmt unabhängig von der Sorte viel PFC auf, selbst wenn die Böden nur geringer belastet sind.

Als Folge davon soll Weizen auf PFC-Flächen nicht mehr angebaut werden. Man fand beim Vor-Ernte-Monitoring (VEM) zwischen 2015 bis 2019 aber immer wieder Weizen, der die erlaubten Beurteilungs(BUW)-Werte überschritten hatte. Die Belastungen im Weizen waren zum einen Landwirten geschuldet, die bei der Einsaat nicht wussten, dass diese Felder PFC-verunreinigt waren. Es gab aber auch schwarze Schafe, die wider besseres Wissen und entgegen der Anbauempfehlungen handelten.

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