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140 Millionen Euro investiert

Zentrallager von Edeka an der A5 bei Rastatt wächst

Großbaustelle an der Autobahn: Die Arbeiten am neuen Edeka-Zentrallager haben in den vergangenen Wochen deutliche Fortschritte gemacht. Derzeit wächst das bis zu 28 Meter hohe Gebäude in den mittelbadischen Himmel. Die markant gestaltete Fassade zur A5 hin entsteht.

Rund 60.000 Quadratmeter Nutzfläche wird das Edeka-Zentrallager an der Autobahn bei Rastatt einmal bieten. Insgesamt 140 Millionen Euro investiert das Unternehmen an dem neuen Standort. Foto: Collet

Die Grundsteinlegung fand am 20. Mai vergangenen Jahres statt, die Fertigstellung ist für Mitte 2021 geplant. Insgesamt nimmt Edeka Südwest eine Investitionssumme von rund 140 Millionen Euro in die Hand. Wegen des zusätzlich entstehenden Lkw-Verkehrs über die ohnehin überlastete Autobahnanschlussstelle Rastatt-Nord sowie die B462 und die K3716 (Untere Wiesen/Baulandstraße) war das Projekt in der Öffentlichkeit nicht unumstritten.

Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht nach Angaben von Edeka Südwest in zwei Bauabschnitten ein Zentrallager für Artikel des sogenannten Trockensortiments.

Von hier aus werden zukünftig die fünf bestehenden Regionallager von Edeka Südwest in Offenburg, Balingen, Ellhofen, Heddesheim und St. Ingbert beliefert. Mit rund 1.200 Märkten und mehr als 44.000 Mitarbeitern in fünf Bundesländern ist Edeka Südwest die zweitgrößte der sieben Regionalgesellschaften im Edeka-Verbund.

Gebäudekomplex von Edeka hat 60.000 Quadratmeter Nutzfläche

Auf einer Nutzfläche von mehr als 60.000 Quadratmetern entsteht ein Gebäudekomplex mit halbautomatisiertem Hochregallager. Durch die Automatisierung von Hilfsprozessen werden nach Auskunft des Unternehmens ergonomische Arbeitsplätze geschaffen. Darüber werden zweigeschossig Büro-, Verwaltungs- und Sozialräume sowie eine Werkskantine errichtet.

In Zukunft sollen in dem Zentrallager bis zu 400 Angestellte arbeiten

Mittelfristig sollen in dem Rastatter Zentrallager einmal bis zu 400 Mitarbeiter beschäftigt werden, die in einem angeschlossenen Parkhaus ausreichend Parkplätze finden. Auf dem Betriebsgelände ist eine Wartefläche für Lkw samt Anmeldepforte vorgesehen.

Darüber hinaus soll auf dem Dach neben einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 500.000 Kilowatt-Peak eine Begrünung installiert werden. Während rund um das neue Edeka-Zentrallager vor allen Dingen in der Rush Hour mit Verkehrsstaus zu rechnen sein wird, soll es innerhalb „grün“ vorangehen: Hier sollen später nur Elektrofahrzeuge eingesetzt werden, teilt die Pressestelle von Edeka Südwest auf Anfrage mit.

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