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Abfangjäger für die Intensivstation

Weihnachten auf der Corona-Station: „So viele Momente, die einem ans Herz gehen“

Alle Welt redet über die Intensivstationen. Doch da, wo noch keine Maschinen den Patienten überwachen und beatmen, steht der Mensch im Mittelpunkt. Mit der Krankheit und der Angst.
4 Minuten

Sandra Bitschs größter Weihnachtswunsch ist bescheiden. „Ich wünsche mir einfach nur Normalität“, sagt die Krankenschwester. Dann bückt sie sich, um ein weißes Tablett aus der untersten Reihe des großen Wagens aus Metall zu ziehen. Darauf ist eines der Abendessen, das die Küche des Klinikums Mittelbaden im Baden-Badener Stadtteil Balg für die Station 2A und B vorgerichtet hat. Dort sind sämtliche Covid-Patienten untergebracht, die noch keine intensiv-medizinische Behandlung brauchen.

Es ist Weihnachten. Sogar im Krankenhaus gibt es da etwas Besonderes. „Mal sehen, was es ist“, sagt die Bereichsleiterin und hebt den weißen Plastikdeckel ab. Mittig auf dem Teller ist appetitlich ein Stück Lachs im Dillmantel angerichtet, dazu gibt es Couscous-Salat und eine Kugel Frischkäse mit Kräutern. „Sieht doch ganz gut aus, oder?“

Gleich werden Bitsch und die vier Kollegen, die mit ihr an diesem Heiligabend Dienst haben, mit der Essensausgabe beginnen.

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