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42,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner

725 Corona-Infektionen in Baden-Württemberg neu nachgewiesen

Der Warnwert ist in Heilbronn am höchsten. Doch auch acht Landkreise und zwei weitere Städte haben die Schwelle von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner überschritten

Noch sind genügend Intensivbetten frei: Drei Städte und acht Landkreise haben den Schwellenwert von gemeldeten Corona-Neuinfektionen überschritten. Die Landesregierung will darauf ab Montag mit strengeren Beschränkungen reagieren. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Im Vergleich zu Freitag sind 725 neue Corona-Infektionen in Baden-Württemberg festgestellt worden. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt nun bei insgesamt 59.365 (Stand: 16.00 Uhr), wie das Landesgesundheitsamt am Samstag mitteilte. Damit ist ein wichtiger Warnwert von 42,2 auf 42,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gestiegen. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen stieg um einen auf 1928. Als genesen gelten geschätzt 48.236 Menschen - 418 mehr als am Vortag.

In Heilbronn war der Warnwert mit 82,9 am höchsten. In Stuttgart ging er auf 69,2 zurück. Über der kritischen Schwelle von 50 lagen auch der Alb-Donau-Kreis (63,9) die Landkreise Esslingen (74,9), Göppingen (50,7), Ludwigsburg (72,6), Reutlingen (51,2), Schwäbisch Hall (55,9), Tübingen (65,6) sowie der Schwarzwald-Baar-Kreis (58,8). Auch die Städte Mannheim (58,6) und Baden-Baden (54,4) überschritten den Wert.

Wegen des Anstiegs der Infektionszahlen hat Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe ausgerufen. Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie eine verschärfte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und zusätzliche Kontaktbeschränkungen sollen am Montag in Kraft treten, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Samstag nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung mitteilte.

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