Skip to main content

Abi-Fahrt, Abi-Feier – alles futsch

Ein Abiturient berichtet vom Corona-Ausnahmezustand: Der steinige Weg zum Abitur 2021

Wer jetzt in die Abitur-Prüfungen startet, hat ein Schuljahr der Extreme hinter sich. Wie fühlt sich das an? Mit welchen Gefühlen geht man in die Prüfungen und in die letzte Phase eines Schülerlebens? BNN-Mitarbeiter Florian Ertl berichtet von seinen Erfahrungen.

Wieder kein normales Abi: Die Herausforderungen für die Abschlussprüfungen sind im Vergleich zum Vorjahr nochmal größer geworden. Der Mindestabstand wie hier in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums in Ulm gehört auch wieder dazu. Foto: Felix Kästle/dpa

Schulschließungen, Fernunterricht, strapazierte Nerven: Viel gestritten und diskutiert wurde schon über die Zustände im Bildungswesen während der Corona-Pandemie. Doch wie fühlt sich ein junger Mensch, der im Corona-Frühjahr 2021 das Abitur machen muss?

BNN-Mitarbeiter Florian Ertl aus Bretten gibt einen Einblick ins Leben und die Stimmungslage eines Abiturienten, der ab 4. Mai – nach einem dauerhaften Ausnahmezustand – die Abschlussprüfung schreibt und von einer großen Abi-Feier gar nicht mehr zu träumen wagt.

Vor zwei Jahren, am Ende der zehnten Klasse, da blickte mein Jahrgang positiv auf die bevorstehende, herausfordernde Zeit in der Oberstufe. Nun stehen die schriftlichen Abiturprüfungen vor der Tür und das positive Meinungsbild und die Zuversicht, die viele meiner Mitschülerinnen und Mitschüler einst in sich getragen haben, sind einem Hoffen auf ein jähes Ende der Zeit auf dem Gymnasium gewichen. Viele wollen einfach nur noch weg und irgendwie die letzten Monate überstehen.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang