Skip to main content

Tagung des Karlsruher Forums

Symposium in Karlsruhe: Die „Bioalchemie“ muss noch manche Hürde nehmen

Modernstes Biodesign, nachwachsende Baustoffe und grüne Technologien versprechen eine neue Zukunft, in der Mensch und Umwelt besser harmonieren könnten. Wie das konkret funktionieren soll, und welche Hürden die „Bio-Revolution“ noch nehmen muss, erkundete jetzt im ZKM ein Symposium des Karlsruher Forums für Kultur, Recht und Technik.

Stroh zu Gold machen: Das ist das Versprechen der modernen „Bioalchemie“, die die wirtschaftliche und umweltverträgliche Nutzung von überall verfügbaren, billigen Materialien erforscht. Foto: Martin Gerten picture alliance/dpa

Es ist ein uralter Traum der Menschen, wertlose Substanzen in Schätze zu verwandeln. Die moderne Wissenschaft ist diesem Ziel bemerkenswert nahegekommen. Anders als ihre Vorgänger aus längst vergangenen Zeiten werden die Alchemisten des 21. Jahrhunderts jedoch nicht vom Wunsch angetrieben, Goldberge zu produzieren.

Es geht um etwas viel Wichtigeres: Die heutige Massenproduktion verbraucht zu viele Ressourcen und bringt das Ökosystem Erde an seine Grenzen. Könnte man unbegrenzt verfügbare, natürliche und billige Stoffe industriell so nutzen, dass der steigende Konsumbedarf gedeckt wird, während gleichzeitig Klima und Natur geschont werden? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigte sich am Mittwoch eine Tagung zur „Bioalchemie“ im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM).

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang