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Grenzüberschreitendes Projekt

19 Organisationen wollen gemeinsam die Luft am Oberrhein verbessern

Erstmals wurde die Luftqualität entlang des Oberrheins in Deutschland, Frankreich und der Schweiz gemessen. In der Region Karlsruhe gibt es zwei auffällige Punkte. Was würde eine Umweltzone für Fahrzeuge entlang des Oberrheingebiets bringen?

Der Verkehr hat einen hohen Anteil an der Belastung für die Luft, wie Überwachungsstationen nachweisen. Foto: Jan Woitas/dpa

Der Stolz wiegt in jedem Satz mit, als die Verantwortlichen am Freitagvormittag per Video-Konferenz über das Ende ihres Projekts sprechen. Seit zwei Jahren haben Umweltexperten entlang des Oberrheins Daten zur Luftqualität erhoben und nun Maßnahmen ausgearbeitet, wie die Luft verbessert werden kann. „Atmo-Vision“ heißt das 1,5-Millionen-Euro-Projekt von 19 Verbänden und Institutionen. Das Gebiet erstreckt sich von Aargau in der Schweiz über Straßburg und Karlsruhe bis nach Germersheim.

„Atmo-Vision hat Historisches geleistet“, betonte Jean-François Husson, Präsident der Atmo Grand Est. „Es ist das erste grenzüberschreitende Projekt zum Thema Luft am Oberrhein.“ Der Franzose betonte die Bedeutung auch wegen Erfahrungen aus seinem eigenen Land. 48.000 verfrühte Todesfälle pro Jahr gibt es aufgrund von Luftverschmutzung laut Schätzungen in Frankreich.

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