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Corona-Vorschriften in Schulen

Auch unter Lehrern ist die Maskenpflicht umstritten

Seit Montag müssen Schüler ab Klasse fünf die Maske auch im Klassenzimmer tragen. An einem Karlsruher Gymnasium wundern sich Schüler über manche Detailregel und Lehrer sehen ein ganz bestimmtes Problem.

Lernen unter erschwerten Bedingungen: Seit Montag gilt ab Klasse fünf auch im Unterricht die Maskenpflicht. Fremdsprachenlehrer sehen darin ein Problem. Foto: Gregor Fischer/dpa

Kurz vor 13 Uhr stürmen die ersten Schüler durch die gläserne Doppeltür hinaus. Noch auf der obersten Stufe der Eingangstreppe reißt sich ein Sechstklässler die hellblaue Einwegmaske vom Gesicht und ruft leicht überdreht: „Freiheit! Endlich!“ Seine beiden Freunde tun es ihm gleich. Dann eilen sie in Richtung Fahrradständer.

So wie den drei Schülern des Max-Planck-Gymnasiums im Karlsruher Stadtteil Rüppurr geht es seit Montag allen, die weiterführende Schulen und Berufsschulen in Baden-Württemberg besuchen. Sie müssen nun stundenlang einen Mund-Nasen-Schutz tragen – nicht mehr nur auf dem Flur und im Pausenhof, sondern auch im Klassenzimmer während des Unterrichts.

Um was es bei der verschärften Maskenpflicht geht, ist im Schulgebäude allgegenwärtig. Schon im Eingangsbereich warnen Plakate in grellem Magenta: „Corona liebt Mief! Lüften hilft!“ und „Corona liebt Chaos! Richtung einhalten hilft!“

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