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Fahrern droht Bußgeld

Augenzeugin nach Kretschmann-Unfall: „Ich dachte, die leisten sich ein Rennen”

Den Fahrern des Unfalls, in den auch Ministerpräsident Kretschmann verwickelt war, droht ein Bußgeld. Sie waren laut Polizei zu schnell. Eine Augenzeugin berichtet den BNN, die Autos seien vor dem Unfall an ihr vorbei gerast.

Die Folge von Aquaplaning: Das Fahrzeug von Ministerpräsident und ein Begleitfahrzeug waren am Standstreifen abgestellt, als ein Auto hinter ihnen ins Schleudern kam und kollidierte. Foto: Franziska Hessenauer/Einsatz-Report24/dpa

Die Vertriebsmitarbeiterin wollte nach dem Geschäftstermin in Sachsen-Anhalt am Montagabend schnell zurück nach Karlsruhe. Aber es war schon dunkel und der Regen auf der A81 wurde bei Widdern (Heilbronn) wurde so stark, dass die Fahrerin auf die Mittelspur wechselte und ihre Geschwindigkeit auf 120 Stundenkilometer reduzierte. „Schneller konnte man eigentlich nicht fahren”, sagt die Frau (Name der Redaktion bekannt).

Ich dachte, die leisten sich ein Rennen.
Augenzeugin

Dann, so schildert die Fahrerin, schossen zwei schwarze Autos an ihr vorbei. Ihre Gedanken: „Die sind ja wahnsinnig, mich bei dem Wetter mit 150, 160 Stundenkilometern zu überholen. Ich dachte, die leisten sich ein Rennen.” Am Tag darauf erfährt sie aus den Medien: Sie hatte den Konvoi des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) gesehen. Er muss nach ihrer Schilderung wenige Minuten nach dem Überholen in einen Unfall verwickelt gewesen sein.

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