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Debatte

Baden-Württemberg will an Maskenpflicht im ÖPNV festhalten

Maskenpflicht im Nahverkehr abschaffen? Die Landesregierung von Baden-Württemberg hält nichts von dem Vorschlag des Bundesverkehrsministers.

Seit Monaten im Corona-Stress: Sozial- und Gesundheitsministerium von Manfred Lucha (Grüne) ist Tag für Tag mit der Pandemiebewältigung befasst. Foto: Marijan Murat/dpa

In der Landesregierung stößt ein Vorschlag des Bundesverkehrsministers zum Ende der Corona-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen auf Ablehnung. „Aus meiner Sicht kommt der Vorstoß von Volker Wissing zu früh“, sagte Landesgesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) gegenüber bnn.de.

Das Land werde zunächst an der Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr festhalten. Lucha betonte, die Maske sei nach wie vor eine sehr einfache Möglichkeit, sich effektiv zu schützen. „Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist nach wie vor hoch.“

Wissing (FDP) hatte argumentiert, nach der EU-Entscheidung gegen eine Fortführung der generellen Maskenpflicht im Flugverkehr bestehe in Deutschland „dringender Anpassungsbedarf“ auch bei Bussen und Bahnen. Darüber entscheiden allerdings die Länder. In vielen Lebensbereichen ist die Maske unterdessen auf dem Rückzug.

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