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Für die Wasserversorgung von morgen

Baden-Württemberg will mit Masterplan Trinkwasserversorgung sicherstellen - Fachleute sind skeptisch

Nach mehreren trockenen Sommern wächst die Sorge um die Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Das Land Baden-Württemberg möchte mit einem Masterplan Wasserversorgung die notwendigen Daten sammeln, damit Kommunen und Versorger die richtigen Entscheidungen treffen können.

Noch läuft’s, doch die Warnung des Zweckwasserverbands Mannenbach ist eindringlich. Der Wasserverbrauch muss sich reduzieren. Foto: Oliver Berg/dpa

Mit einem „Masterplan Wasserversorgung Baden-Württemberg“ möchte die Landesregierung die Versorgung mit dem wichtigsten Lebensmittel auf lange Sicht sichern. Das geht aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage mehrerer CDU-Abgeordneter hervor. Der Plan soll den Kommunen helfen, sich für die mit dem Klimawandel einhergehenden Veränderungen zu rüsten.

Die sind längst offenbar. 2018 machte die anhaltende Trockenheit vor allem in höheren Lagen des Schwarzwaldes eine vorübergehende mobile Ersatzversorgung notwendig. Der Schonacher Bürgermeister Jörg Frey sprach von schlimmen Wochen. Erst der Anschluss an das Furtwangener Netz brachte nachhaltige Abhilfe.

Im zurückliegenden Jahr mussten Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Ortenaukreis, im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie im Landkreis Lörrach mittels Tankwagen oder Behältern versorgt werden. In Brombach-Eberbach im Rhein-Neckar-Kreis reichte das Wasser aus den beiden zur Verfügung stehenden Quellen nicht mehr aus. Normalerweise schütten sie drei Liter pro Sekunde aus. Im August 2020 war es noch ein halber Liter pro Sekunde.

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