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Mehr Geld für den Öffentlichen Personennahverkehrs

Baden-Württemberg will Schienenverkehr fördern - mit Auswirkungen für Karlsruhe

Das Land treibt den Ausbau des ÖPNV weiter voran. Nach einer deutlichen Verbesserung der Fördermittel seitens des Bundes werden nun auch Fördersätze des Landes für Schienenprojekte angehoben.

Bessere Fördermöglichkeiten gibt es jetzt auch für den zweigleisigen Ausbau der Stadtbahnstrecke Karlsruhe - Bretten. Foto: Arnd Waidelich

Baden-Württemberg will Schienenland Nummer eins werden und hat deshalb erhöhte Fördersätze für ÖPNV-Projekte beschlossen. Zuvor hatte schon der Bund die Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz deutlich verbessert. Konkret wurde die Mindestprojektgröße abgesenkt, so dass beispielsweise auch der zweigleisige Ausbau der Stadtbahnstrecke Karlsruhe - Bretten in den Genuss der Mittel kommt.

Dieses Vorhaben wird in der „Schienenoffensive“ des Landes genannt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) machte nach dem Kabinettsbeschluss deutlich, dass „nun mehr Projekte als bisher in Angriff genommen werden können“.

Beim Karlsruher Verkehrsverbund KVV stoßen die neue Förderrichtlinien auf Zustimmung. Diese brächten eine finanzielle Verbesserung für geplante Projekte wie die Einschleifung der von Bruchsal kommenden Stadtbahnline S31/32 in die Karlsruher Innenstadt, das Großprojekt barrierefreier Ausbau der Bahnhaltestellen oder die notwendige Sanierung der Strecke der Albtalbahn.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte, dass mit dem Kabinettsbeschluss ein Signal an die Kommunen verbunden ist, „die Projekte nun beschleunigt anzugehen“. Unter den in Planung befindlichen Vorhaben, die von der neuen Förderung profitieren, finden sich beispielsweise Ausbau und Elektrifizierung der Hochrheinstrecke, die Elektrifizierung der Strecke von Albstadt nach Sigmaringen, die Regionalstadtbahn NeckarAlb Reutlingen - Tübingen oder die S-Bahn Filderstadt - Neuhausen.

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