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Nach der Landtagswahl

Baden-Württembergs CDU steht vor einem Generationswechsel

Manuel Hagel galt vor der Landtagswahl als Hoffnungsträger der Christdemokraten in Baden-Württemberg. Sein persönliches Wahlergebnis stärkt den 32-Jährigen. Doch als CDU-Generalsekretär muss er auch den Kopf für Fehler im Wahlkampf hinhalten.

Manuel Hagel (rechts) gilt als Hoffnungsträger der Christdemokraten in Baden-Württemberg. Parteichef Thomas Strobl (links) machte ihn 2016 zum Generalsekretär. Nun ist offen, ob ihm die Niederlage Susanne Eisenmanns (Mitte) schadet oder nutzt. Foto: Thomas Kienzle/dpa

Nach der dritten verlorenen Landtagswahl steht Baden-Württembergs CDU vor schweren Zeiten. Egal ob die Christdemokraten nun in die Opposition müssen oder weiter als Juniorpartner der Grünen mitregieren dürfen: An einer klaren personellen Erneuerung führt kein Weg vorbei. Das ist innerhalb des einst äußerst macht- und selbstbewussten Landesverbands allen klar. Die offene Frage ist nur, wer welchen Posten verlieren wird und wer die Südwest-CDU künftig prägen soll.

Manuel Hagel, Generalsekretär der baden-württembergischen CDU, wurde zum zweiten Mal mit dem besten Wahlkreisergebnis aller CDU-Kandidaten in den Landtag gewählt. Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Name, der vor der Wahlschlappe am Sonntag häufiger fiel, ist der von Manuel Hagel. Parteichef Thomas Strobl machte ihn 2016 zu seinem Generalsekretär. Hagel war damals erst 28 Jahre alt und frisch in den Landtag gewählt worden. In seinem Heimatwahlkreis Ehingen erzielte er damals das beste Ergebnis aller CDU-Kandidaten. Auch diesmal wurde er mit 35,9 Prozent zum Stimmenkönig der CDU-Fraktion.

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